Die BRANICKS Group kämpft um ihre finanzielle Zukunft. Ende Juni laufen wichtige Stillhalteabkommen für Schuldscheindarlehen aus. Es geht um 87 Millionen Euro. Der Immobilienkonzern braucht dringend eine Lösung.
Gefährlicher Zirkelschluss
Das Kernproblem ist ein klassischer Zirkelschluss. Die Wirtschaftsprüfer verweigern das Testat für den Jahresabschluss 2024. Sie fordern eine gesicherte Refinanzierung. Potenzielle Geldgeber verlangen für neue Kredite testierte Zahlen. Die Folge: Ohne Testat fließt kein Geld. Ohne Geld gibt es kein Testat.
Das Management verschob aufgrund dieser Blockade bereits mehrere Finanzberichte. Der Vorstand arbeitet nun an einem umfassenden Konzept. Er will die kurzfristigen Schulden decken und eine große Anleihe einbinden. Dieses unbesicherte Papier über 400 Millionen Euro wird im Herbst fällig.
Eine zentrale Rolle spielt dabei die Tochtergesellschaft VIB Vermögen AG. BRANICKS greift über einen Beherrschungsvertrag auf deren Cashflows zu. Das soll die Finanzierung auf Gruppenebene stützen.
Aktie im freien Fall
Am Kapitalmarkt herrscht große Unsicherheit. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,81 Euro. Seit Jahresbeginn brach der Kurs um fast 56 Prozent ein.
Die Marktkapitalisierung schrumpfte auf rund 75 Millionen Euro. Der Relative Strength Index notiert bei 27,3. Das Papier gilt damit technisch als stark überverkauft. Ohne einen Durchbruch im Schuldenstreit bietet das jedoch keinen Halt.
Die Uhr tickt unerbittlich. Bis Ende Juni muss das Management eine Einigung mit den Gläubigern erzielen. Gelingt der Durchbruch bei den Schuldscheindarlehen, könnten die Wirtschaftsprüfer das rettende Testat erteilen. Scheitern die Gespräche, steht das Überleben des Konzerns auf dem Spiel.
BRANICKS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BRANICKS-Analyse vom 21. Juni liefert die Antwort:
Die neusten BRANICKS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BRANICKS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
