BRANICKS Aktie: 56 Prozent Kurssturz seit Jahresbeginn

BRANICKS Group droht Ende Juni das Auslaufen von Stillhalteabkommen über 87 Millionen Euro. Ohne Testat und Refinanzierung steht die Zukunft des Konzerns auf dem Spiel.

Auf einen Blick:
  • Stillhalteabkommen über 87 Millionen Euro laufen aus
  • Wirtschaftsprüfer verweigern Testat ohne Refinanzierung
  • Aktienkurs fällt seit Jahresbeginn um 56 Prozent
  • Tochter VIB Vermögen soll Finanzierung stützen

Die BRANICKS Group kämpft um ihre finanzielle Zukunft. Ende Juni laufen wichtige Stillhalteabkommen für Schuldscheindarlehen aus. Es geht um 87 Millionen Euro. Der Immobilienkonzern braucht dringend eine Lösung.

Gefährlicher Zirkelschluss

Das Kernproblem ist ein klassischer Zirkelschluss. Die Wirtschaftsprüfer verweigern das Testat für den Jahresabschluss 2024. Sie fordern eine gesicherte Refinanzierung. Potenzielle Geldgeber verlangen für neue Kredite testierte Zahlen. Die Folge: Ohne Testat fließt kein Geld. Ohne Geld gibt es kein Testat.

Das Management verschob aufgrund dieser Blockade bereits mehrere Finanzberichte. Der Vorstand arbeitet nun an einem umfassenden Konzept. Er will die kurzfristigen Schulden decken und eine große Anleihe einbinden. Dieses unbesicherte Papier über 400 Millionen Euro wird im Herbst fällig.

Eine zentrale Rolle spielt dabei die Tochtergesellschaft VIB Vermögen AG. BRANICKS greift über einen Beherrschungsvertrag auf deren Cashflows zu. Das soll die Finanzierung auf Gruppenebene stützen.

Aktie im freien Fall

Am Kapitalmarkt herrscht große Unsicherheit. Die Aktie schloss am Freitag bei 0,81 Euro. Seit Jahresbeginn brach der Kurs um fast 56 Prozent ein.

Die Marktkapitalisierung schrumpfte auf rund 75 Millionen Euro. Der Relative Strength Index notiert bei 27,3. Das Papier gilt damit technisch als stark überverkauft. Ohne einen Durchbruch im Schuldenstreit bietet das jedoch keinen Halt.

Die Uhr tickt unerbittlich. Bis Ende Juni muss das Management eine Einigung mit den Gläubigern erzielen. Gelingt der Durchbruch bei den Schuldscheindarlehen, könnten die Wirtschaftsprüfer das rettende Testat erteilen. Scheitern die Gespräche, steht das Überleben des Konzerns auf dem Spiel.

BRANICKS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue BRANICKS-Analyse vom 21. Juni liefert die Antwort:

Die neusten BRANICKS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für BRANICKS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 21. Juni erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

BRANICKS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)