BP hat am 2. November den Verkauf eines Anteils von 65% an Castrol an Stonepeak abgeschlossen. Nach Unternehmensangaben brachte die Transaktion nach Steuern 6 Milliarden $ ein, die zur Verringerung finanzieller Verpflichtungen dienen sollen.
Der Verkauf umfasst nicht die gesamte Beteiligung: BP behält einen Anteil von 35% an Castrol. Damit bleibt das Unternehmen auch nach dem abgeschlossenen Geschäft an Castrol beteiligt.
Höhere Erwartungen an Verkaufserlöse
BP hat außerdem seine Erwartung für die Erlöse aus Veräußerungen und sonstigen Zuflüssen im Jahr 2026 angehoben. Das Unternehmen rechnet mit rund 9 Milliarden $. Die neue Prognose liegt nach Angaben von BP rund 1 Milliarde $ über der bisherigen Erwartung.
Bei Aker BP veräußerte BP einen Anteil von 5% zu einem Preis von 311 NOK je Aktie. Daraus erzielte das Unternehmen einen Erlös von rund 9,8 Milliarden NOK.
Nach diesem Verkauf hält BP noch 10,9% an Aker BP; zuvor waren es 15,9%. Den Erlös will das Unternehmen nach eigenen Angaben zur Stärkung seiner Bilanz einsetzen.
Quartalsgewinn und neue Downstream-Leitung
Für das dritte Quartal 2026 meldete BP am 30. Oktober einen bereinigten Gewinn auf Wiederbeschaffungskostenbasis von 8,5 Milliarden $. Die Kennzahl stammt aus der Ergebnispräsentation des Unternehmens; die zugehörige Ergebnisveröffentlichung erschien am selben Tag.
Für die Führung des Downstream-Bereichs hat BP Emma Lewis ernannt, die von Shell kommt. Sie soll als Executive Vice President für Downstream zugleich Mitglied des BP-Führungsteams werden. Ihr Eintritt ist für den 4. Januar 2027 vorgesehen.
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