Rückzug ohne direkten Nachfolger
Der Verwaltungsrat von Bouygues hat den Rücktritt von Pascal Grangé als stellvertretender Vorstandsvorsitzender am Mittwoch akzeptiert. Grangé, der seinen Ruhestand für 2026 vorbereitet, verlässt die operative Führung damit früher als zunächst vorgesehen. Der Schritt wirkt wie ein geplanter Übergang, lässt aber offen, wie der Konzern seine Führungsspitze künftig aufstellt.
Auffällig ist, dass Bouygues keinen neuen stellvertretenden CEO benennen will. Die Entscheidung könnte auf eine veränderte Führungsarchitektur hindeuten oder darauf, dass Grangés Aufgaben künftig auf mehrere Schultern verteilt werden. Für Anleger bleibt vorerst unklar, wie die Verantwortlichkeiten innerhalb des Konzerns konkret neu zugeschnitten werden.
Stoll bereits als Finanzchef installiert
Bereits zum 1. August 2025 hatte Bouygues Stéphane Stoll zum Finanzvorstand ernannt – also Monate vor dem offiziellen Ausscheiden Grangés. Das spricht für eine frühzeitige Nachfolgeplanung. Stoll dürfte damit in der künftigen Führungsstruktur an Gewicht gewinnen, zumal die Position des stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden vakant bleibt.
Der Mischkonzern mit Aktivitäten in Bau, Telekommunikation und Medien könnte mit den Personalentscheidungen auf eine schlankere Führung setzen. Welche Folgen das für die operative Schlagkraft hat, ist derzeit schwer zu beurteilen. Entscheidend wird sein, wie die Neuverteilung der Zuständigkeiten in den kommenden Quartalen greift – und ob weitere Veränderungen an der Spitze folgen.
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