Die Boston Scientific-Aktie rauscht am Mittwoch um fast 18 Prozent in die Tiefe und fällt damit auf den tiefsten Stand seit einem Jahr. Womit hat der US-Medizintechnikkonzern die Börse so stark enttäuscht?
Gute Zahlen, aber schwache Prognose
Es waren die Quartalszahlen und der Ausblick auf das laufende Jahr, die für lange Gesichter unter Investoren sorgten. Umsatz und Ergebnis lagen im abgelaufenen Vierteljahr zwar minimal über den Erwartungen. Der Umsatz betrug 5,29 Milliarden US-Dollar gegenüber erwarteten 5,28 Milliarden Dollar. Der Gewinn je Aktie von 0,80 Dollar schlug die Markterwartung um 0,02 Dollar.
Aber die Umsätze in wichtigen Wachstumsbereichen blieben hinter den Erwartungen zurück. Das betrifft vor allem die Sparte Elektrophysiologie und das Produkt Watchmen zur Schlaganfallprävention.
Für das Jahr 2026 geht Boston Scientific nur von einem Umsatzwachstum zwischen 10,5 und 11,5 Prozent aus. Das stellt eine deutlich Verlangsamung des Wachstums dar, das 2025 noch fast 20 Prozent betrug.
Auch die Prognose des bereinigten Gewinns je Aktie 2026 fiel enttäuschend aus. Die Spanne von 3,43 bis 3,49 Dollar lag im Mittel unter der Markterwartung von 3,47 Dollar.
Die Schwäche wird eingepreist
Nach einer sehr dynamischen Umsatzentwicklung in den letzten Jahren scheint sich das Wachstum von Boston Scientific etwas abzuflachen. Anleger preisen diese Wachstumsschwäche stark in den Kurs ein. Das Forward-KGV der Boston Scientific-Aktie von 26 liegt deutlich unter dem Schnitt der letzten Quartale.
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