Borr Drilling hat heute zwei neue Aufträge für seine Jack-up-Flotte gemeldet und damit die Auslastung weiter gestärkt. Der norwegische Bohranlagenbetreiber konnte Verträge sowohl in Mexiko als auch in den USA sichern – ein Signal, das bei Investoren gut ankommen dürfte, weil es die Sichtbarkeit der künftigen Einnahmen verbessert und die Nachfrage in Nordamerika bestätigt.
In Mexiko erweitert die Plattform Ran die laufende Zusammenarbeit mit dem italienischen Energiekonzern Eni: Der Kunde beauftragte eine zusätzliche Bohrung in mexikanischen Gewässern. Parallel dazu gewann Borr Drilling einen weiteren Vertrag für eine Jack-up-Plattform in den USA. Zusammen unterstreichen die Deals, dass Offshore-Bohrdienstleistungen in der Region weiterhin gefragt sind.
Eni setzt auf Kontinuität mit der Ran
Die Verlängerung mit Eni gilt als Hinweis darauf, dass der Energiekonzern mit der bisherigen Leistung zufrieden ist. Für Borr Drilling bedeuten solche Anschlussaufträge vor allem Planbarkeit: Sie stabilisieren die Auslastung und reduzieren Leerlaufzeiten, die in der Branche schnell auf die Ergebnisse durchschlagen.
Jack-up-Plattformen wie die Ran sind mobile Bohranlagen, die auf dem Meeresboden „aufgebockt“ werden und vor allem in flacheren Gewässern eingesetzt werden. Wie stark die Nachfrage bleibt, hängt maßgeblich von den Investitionsprogrammen der Öl- und Gaskonzerne ab – und damit indirekt auch vom Umfeld für Energiepreise.
USA bleiben Kernmarkt – Details entscheidend für die Bewertung
Der zusätzliche Vertrag in US-Gewässern zeigt, dass Borr Drilling seine Präsenz in einem zentralen Offshore-Markt ausbaut. Zu den Konditionen wurden keine Einzelheiten genannt, weshalb für Anleger vor allem relevant bleibt, welche Tagesraten und Laufzeiten vereinbart wurden und wie sich das auf die Margen auswirkt.
Kurzfristig sorgen die beiden Aufträge für mehr Stabilität in der Flottenauslastung. Mittel- bis langfristig wird entscheidend sein, ob die Energiekonzerne ihre Offshore-Budgets aufrechterhalten und ob Borr Drilling seine Kostenbasis wettbewerbsfähig hält. Die aktuelle Auftragslage liefert zumindest Argumente für vorsichtigen Optimismus.
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