Die Aktie von Booz Allen Hamilton steht heute unter massivem Druck. Die Notierungen verloren heute rund 11,23 % und rutschten auf 91,01 Dollar ab. Der Grund für den Absturz ist schnell gefunden. Das US-Finanzministerium hat sämtliche Verträge mit dem Beratungskonzern gekündigt. Alle 31 Verträge sind Geschichte.
Finanzminister Scott Bessent macht dabei keine halben Sachen. Er wirft Booz Allen vor, vertrauliche Steuerdaten von Hunderttausenden Amerikanern nicht ausreichend geschützt zu haben. Ein ehemaliger Mitarbeiter soll die Daten geleakt haben. Das Ministerium zahlt aktuell 4,8 Millionen Dollar jährlich an Booz Allen, insgesamt stehen Verpflichtungen von 21 Millionen Dollar im Raum.
Trump-Administration dreht Beratern den Geldhahn zu
Die Kündigung ist kein Einzelfall. Die Trump-Regierung fährt einen harten Sparkurs bei Regierungsaufträgen. Beratungsfirmen wie Booz Allen müssen ihre Arbeit rechtfertigen und massive Kosteneinsparungen vorschlagen. Für Booz Allen ist das besonders bitter. Der Konzern macht 98 % seiner 12 Milliarden Dollar Jahresumsatz mit Regierungsaufträgen.
Bereits im vergangenen Jahr musste das Unternehmen Tausende Jobs streichen, weil Aufträge im zivilen Bereich wegbrachen. Im Oktober kündigte Booz Allen ein Sparprogramm über 150 Millionen Dollar an. Vergangene Woche hatte der Konzern noch die Gewinnprognose angehoben und von steigender Nachfrage gesprochen. Diese Einschätzung dürfte jetzt Makulatur sein. Anleger sollten sich warm anziehen, denn weitere Kündigungen könnten folgen.
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