Ein schwarzer Montag für die Aktionäre von Booz Allen Hamilton. Die Notierungen des Technologie- und Managementberatungsunternehmens sind am Montag deutlich unter Druck geraten. Der Grund liegt auf der Hand und ist mehr als unangenehm für das Unternehmen.
Das US-Finanzministerium hat sämtliche Verträge mit Booz Allen Hamilton gekündigt. Die Begründung wiegt schwer. Dem Unternehmen wird vorgeworfen, vertrauliche Steuerunterlagen nicht ausreichend geschützt zu haben. Diese sollen durchgesickert sein. Für ein Beratungsunternehmen, das auch mit sensiblen Regierungsdaten arbeitet, ist das ein Desaster.
Die Folgen sind dramatisch
Die Reaktion der Anleger fiel entsprechend aus. Die Aktie sackte merklich ab. Kein Wunder, denn die Vertragskündigungen durch das Finanzministerium sind nicht nur ein finanzieller Schlag. Sie beschädigen auch massiv das Vertrauen in die Datensicherheit des Unternehmens.
Booz Allen Hamilton arbeitet traditionell eng mit Regierungsbehörden zusammen. Wenn ausgerechnet das Finanzministerium nun die Reißleine zieht, stellt sich die Frage, ob andere Behörden folgen werden. Die Vorwürfe sind jedenfalls alles andere als Kleinigkeiten. Geleakte Steuerunterlagen gehören zu den sensibelsten Daten überhaupt.
Für Anleger ist die Lage jetzt erst einmal unübersichtlich. Das Ausmaß des Schadens lässt sich noch nicht beziffern. Klar ist nur, dass das Vertrauen erschüttert ist und der Weg zurück steinig werden dürfte.
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