Bombardier Aktie: 349-Dollar-Kursziel von National Bank

Rüstungsgeschäft und neue Jet-Präsentation treiben Bombardier-Aktie auf neues Hoch. Analysten sehen weiteres Potenzial.

Auf einen Blick:
  • Kurszielanhebungen durch mehrere Analystenhäuser
  • Militärsparte überschreitet Milliarden-Umsatzmarke
  • Global 8000-Debüt auf Luftfahrtmesse geplant
  • Bewertung liegt über Branchendurchschnitt

Bombardier fliegt an der Börse derzeit in einer eigenen Liga. Nach einem Kursplus von rund 125 Prozent innerhalb eines Jahres markierte das Papier zuletzt ein neues 52-Wochen-Hoch. Analysten sehen trotz der Rally weiteres Potenzial für den Jet-Hersteller.

Verteidigungsgeschäft als Wachstumsmotor

National Bank Financial hob das Kursziel massiv auf 349 Kanadische Dollar an. RBC Capital Markets sieht sogar Spielraum bis 383 Dollar. Im Gegensatz dazu liegt das Kursziel von Scotiabank bei moderateren 305 Dollar.

Das rasant wachsende Militärgeschäft treibt diese Entwicklung. Bombardier hat in diesem Segment bereits die Umsatzschwelle von einer Milliarde Dollar überschritten. Mittelfristig peilt der Vorstand Erlöse von 1,5 Milliarden Dollar an.

Ein wichtiger Faktor ist die Auswahl der Global-6500-Plattform für die künftige NATO-Luftüberwachung. Das geschätzte Volumen dieses Rüstungsprojekts liegt bei 4,5 Milliarden Dollar. Parallel dazu plant Kanada die Anschaffung von sechs Maschinen für Einsätze in der Arktis.

Rekordjagd vor der Farnborough Airshow

In der zivilen Luftfahrt bereitet Bombardier den nächsten großen Auftritt vor. Auf der Farnborough International Airshow im Juli 2026 soll die Global 8000 erstmals im Flug demonstriert werden. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von Mach 0,94 greift der Jet die Marktführerschaft im High-End-Segment an.

Strategisch setzt der Konzern verstärkt auf den Ausbau digitaler Dienstleistungen. Das Überwachungssystem Smart Link Plus wertet künftig über 10.000 Triebwerksparameter aus. Das Ziel: Den Gesamtumsatz bis zum Jahr 2029 auf 11,4 Milliarden Dollar zu steigern.

Anleger blicken derweil auf die Bewertung. Mit einem EV/EBITDA-Verhältnis von 16,3 wird die Aktie teurer gehandelt als der Sektor-Durchschnitt von 13,3. Marktbeobachter werten dies als Vorschusslorbeer für die kommenden Auftragszahlen.

Ende Juli 2026 veröffentlicht Bombardier die vollständigen Finanzergebnisse für das zweite Quartal. CEO Éric Martel und Finanzchef Bart Demosky werden dann die operativen Fortschritte und die Cashflow-Entwicklung im Detail erläutern.

Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 10. Juli liefert die Antwort:

Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Hensoldt: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)