Mit der Boeing-Aktie ging es in den letzten fünf Handelstagen um über zehn Prozent nach unten. Was steckt hinter dem Tiefflug des amerikanischen Flugzeugbauers?
Zwei schlechte Nachrichten
Es ist im Wesentlichen die Nachricht, dass sich die Auslieferung des Langstreckenflugzeugs 777X um ein weiters Jahr verzögern wird. Erst im Jahr 2027 sollen nun die ersten Maschinen an Fluggesellschaften ausgeliefert werden. Das ist sieben Jahre später als ursprünglich geplant.
Für Boeing ist diese Verschiebung des Marktstarts nicht nur mit einem Imageverlust bei Kunden verbunden, sondern auch mit handfesten finanziellen Einbußen. Die erneute Verzögerung der Markteinführung kostet den Flugzeugkonzern fast fünf Milliarden US-Dollar. Damit summieren sich die Verluste aufgrund des nicht eingehaltenen Zeitplans auf insgesamt 16 Milliarden Dollar.
Darüber hinaus ist Boeing dieser Tage in einen Betrugsfall involviert. Eine Investmentfirma in Florida soll über gefälschte Unterlagen den Kauf mehrerer Maschinen des Typs 737 MAX finanziert haben. Für Boeing bedeutet das, dass die Flugzeuge wahrscheinlich wieder zurückgenommen werden müssen.
Analysten sind optimistisch
Analysten sind trotz der jüngsten Probleme bullisch in Bezug auf die weitere Kursentwicklung der Boeing-Aktie eingestellt. Vor Optimismus strotzt vor allem das US-Analysehaus Bernstein Research mit einem Kursziel von 287 US-Dollar, das 45 Prozent über dem aktuellen Kurs liegt.
Auch die kanadische RBC Bank sieht mit einem Kursziel von 250 Dollar noch ein deutliches Upside für die Boeing-Aktie. Beide Banken werten die Steigerung der Produktionsraten und den verbesserten Cashflow als positiv.
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