Gute Nachrichten für Boeing. Der angeschlagene Flugzeugbauer hat einen Auftrag der US Navy erhalten, der bis zu 489,3 Millionen Dollar schwer ist. Es geht um die Beowulf-Upgrade-Plattform, die an EA-18G Growler-Kampfflugzeugen zum Einsatz kommt. Dieser Auftrag könnte der Aktie neuen Schwung verleihen.
Der Vertrag beinhaltet Engineering-Arbeiten und Testläufe für die elektronische Kriegsführungsplattform. Konkret sind vier Beowulf A-Kits und zwölf Gunbay Pallet A-Kits Teil des Deals. Die Arbeiten sollen bis September 2031 abgeschlossen sein. Boeing bekommt damit Planungssicherheit für die kommenden Jahre.
Boeing Company Aktie Chart
Rüstungsaufträge als Rettungsanker
Für Boeing kommt dieser Auftrag zur richtigen Zeit. Das Unternehmen kämpft nach wie vor mit den Nachwehen der 737 MAX-Krise und Produktionsproblemen. Die Rüstungssparte entwickelt sich zunehmend zum stabilisierenden Faktor. Fast eine halbe Milliarde Dollar sind kein Pappenstiel und zeigen, dass das Vertrauen der US-Streitkräfte in Boeing ungebrochen ist.
Die EA-18G Growler ist ein spezialisiertes Kampfflugzeug für elektronische Kriegsführung. Mit dem Beowulf-Upgrade wird die Fähigkeit zur Störung feindlicher Radar- und Kommunikationssysteme deutlich verbessert. In Zeiten steigender geopolitischer Spannungen ein gefragtes System.
Anleger dürften diese Nachricht positiv aufnehmen. Boeing zeigt, dass man trotz aller Probleme im zivilen Bereich weiterhin auf die Rüstungssparte zählen kann. Ob das reicht, um die Aktie nachhaltig zu stabilisieren, bleibt abzuwarten. Immerhin gibt es jetzt mal wieder etwas Positives zu vermelden.
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