Mit einem Kursverlust von drei Prozent ist die BNP Paribas-Aktie am Donnerstag einer der schwächsten Werte im europäischen Leitindex EuroStoxx 50. Was steckt hinter dem Kursverlust der französischen Großbank?
Zwei nachteilige politische Ereignisse
Es sind keine Unternehmensnachrichten, die hinter dem Kursrückgang der BNP Paribas-Aktie stecken, sondern vielmehr zwei politische Ereignisse.
Die Rede von US-Präsident Trump am gestrigen Mittwoch, in der er dem Iran mit noch härteren Angriffen drohte, hat den Ölpreis am Donnerstag massiv ansteigen lassen. Analysten der BNP Paribas selbst warnten heute Morgen vor einem neuen Energieschock für die Eurozone.
Steigende Energiekosten wirken wie eine Steuer auf Unternehmen und Konsumenten, was das Risiko von Kreditausfällen erhöht und das Wirtschaftswachstum bremst. Die Marktteilnehmer fürchten, dass die EZB aufgrund der energiegetriebenen Inflation die Zinsen länger hochhalten muss, was wiederum die Konjunktur abwürgt – ein klassisches „Stagflations-Szenario“, das Bankaktien traditionell belastet.
Gleichzeitig kursieren Berichte, denen zufolge die belgische Regierung (die über die staatliche Holding SFPI Anteile an BNP Paribas hält) in Erwägung zieht, weitere Aktienpakete zu veräußern, um die nationalen Verteidigungsausgaben zu finanzieren. Solche potenziellen Platzierungen größerer Aktienpakete sorgen meist für Druck auf den Aktienkurs, da ein Überangebot an Papieren befürchtet wird.
Ein Muss für Dividendenanleger
Mit einer Dividendenrendite von aktuell 5,9 Prozent zählt die BNP Paribas-Aktie zweifellos zu den gegenwärtig attraktivsten Gewinnausschüttern unter den europäischen Großbanken. In Kombination mit einem sehr hohen und kontinuierlichen Dividendenwachstum macht das die Aktie des französischen Geldinstituts zu einer der besten Dividendenaktien Europas.
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