BMW: Rückrufaktion! 87.000 Autos betroffen!

Schon wieder Ärger bei BMW: Tausende Autos müssen zurück in die Werkstatt. Droht dem Autobauer aus dem Dax jetzt ein teurer Imageschaden?

Auf einen Blick:
  • 87.000 Fahrzeuge betroffen
  • Brandgefahr durch defekten Anlasser
  • Modelle von 2021 bis 2024
  • Keine Unfälle gemeldet
  • Reparatur für Kunden kostenlos

Bei BMW brennt es – zumindest droht Gefahr unter der Motorhaube. Der Autobauer ruft mehr als 87.000 Fahrzeuge zurück. Grund ist ein Problem mit dem Anlasser. Ein Bauteil im Inneren kann sich vorzeitig abnutzen. Im schlimmsten Fall entsteht starke Hitze. Das kann einen Brand auslösen.

Betroffen sind Modelle aus den Baujahren 2021 bis 2024. Darunter 3er-, 4er- und 5er-Reihe sowie die SUV-Modelle X3 und X4. Auch der Z4 steht auf der Liste. Die Fahrzeuge könnten beim Starten Probleme zeigen. Der Motor springt eventuell nicht an. Gefährlicher ist jedoch das Risiko, dass sich das Bauteil überhitzt – sogar während der Fahrt.

BMW Aktie Chart

Das ist brisant!

Es ist nicht der erste Rückruf dieser Art. Bereits im Oktober musste BMW rund 145.000 Autos wegen eines ähnlichen Problems in die Werkstätten holen. Davor traf es sogar rund 200.000 Fahrzeuge. Das Thema Anlasser entwickelt sich damit zum Dauerärger.

Immerhin meldet BMW bislang keine Unfälle oder Verletzten im Zusammenhang mit dem aktuellen Defekt. Kunden sollen informiert werden. Die Reparatur übernimmt der Hersteller kostenlos. Werkstätten tauschen den Anlasser aus.

Was bedeutet das für Anleger?

Rückrufe kosten Geld. Sie belasten Marge und Image. Wiederholte Technikprobleme werfen Fragen zur Qualitätskontrolle auf. Gleichzeitig zeigt BMW Handlungsbereitschaft. Der Dax-Konzern reagiert früh und versucht, größeren Schaden zu vermeiden.

Investoren sollten die Entwicklung genau beobachten. Steigen die Rückstellungskosten? Kratzt der Imageschaden am Absatz? Noch bleibt der Schaden überschaubar. Doch Serienprobleme können schnell teuer werden.

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