BMW Aktie: X5 führt US-Absatz an

BMW meldet 13 Prozent mehr US-Verkäufe im zweiten Quartal, während der Aktienkurs weiter unter Druck bleibt.

Auf einen Blick:
  • US-Verkäufe steigen um 13 Prozent
  • SUV-Modelle dominieren das Geschäft
  • Aktie fällt seit Jahresbeginn stark
  • Vergleich mit Audi und Mercedes steht aus

Starke Nachfrage, schwache Kurse. Bei BMW klaffen operative Realität in den USA und die Stimmung an der Börse weit auseinander. Der Münchener Autobauer meldet einen kräftigen Absatzsprung für das zweite Quartal. Anleger reagieren bisher jedoch zurückhaltend auf die positiven Signale aus Übersee.

SUVs treiben das US-Geschäft

Im zweiten Quartal 2026 steigerte BMW die US-Verkäufe um 13 Prozent. Der Konzern lieferte knapp 103.000 Fahrzeuge aus. Pkw- und SUV-Baureihen legten dabei ähnlich stark zu. Lediglich die Tochtermarke Mini schwächelte leicht.

Die sogenannten Light Trucks dominieren das Bild. Sie machen gut 54 Prozent des US-Absatzes aus. Rechnet man importierte Modelle wie den X1 und X2 hinzu, steigt der Anteil sogar auf über 64 Prozent. Ein Fahrzeug sticht besonders hervor. Der BMW X5 sicherte sich den Spitzenplatz beim Verkauf. Eine echte Überraschung. Ein Modellwechsel steht bei dieser Baureihe schließlich unmittelbar bevor.

Trübes Bild an der Börse

Am Freitag ging die Aktie bei 60,66 Euro aus dem Handel. Seit Jahresbeginn steht damit ein Minus von knapp 37 Prozent zu Buche. Auch der kurzfristige Trend zeigt klar nach unten. Der Kurs verläuft deutlich unter seinem gleitenden 50-Tage-Durchschnitt von 71,09 Euro.

Für das erste Halbjahr 2026 steht insgesamt ein moderates Plus in den Büchern. Der konzernweite Absatz stieg um knapp vier Prozent. BMW will dieses Wachstum im Sommer weiter stützen. Dafür bringt der Autobauer Modelle wie den iX3 und den neuen X5 auf den US-Markt.

Konkurrenzvergleich steht an

Der wahre Wert dieser US-Zahlen zeigt sich in den nächsten Tagen. Dann veröffentlichen Audi und Mercedes ihre detaillierten Verkaufsdaten. Investoren können das BMW-Ergebnis dann direkt mit der Stuttgarter und Ingolstädter Konkurrenz vergleichen.

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