Die LBBW hat ihr Kursziel für BMW am Donnerstag Medienberichten zufolge von 83 auf 78 Euro gesenkt und die Empfehlung „Kaufen“ bestätigt. Weitere Analysehäuser reduzierten ebenfalls ihre Zielmarken, ohne ihre Einstufungen zu ändern. Die BMW-Aktie verlor gestern 3,0 %.
Niedrigere Ziele bei unveränderten Empfehlungen
Oddo BHF setzte das Kursziel am Donnerstag Medienberichten zufolge von 55 auf 52 Euro herab. Das Haus bestätigte dabei seine neutrale Einstufung. Damit fiel die neue Zielmarke dieses Hauses niedriger aus als die der weiterhin zum Kauf ratenden LBBW.
Zwei weitere Analysehäuser senkten ihre BMW-Kursziele am Donnerstag auf Werte zwischen 56 und 66 Euro. Auch sie hielten an ihren bisherigen Empfehlungen fest: Eine lautete auf Kaufen, die andere auf Reduzieren. Die vier Zielsenkungen gingen damit nicht mit einer Änderung der jeweiligen Anlageempfehlung einher.
Margenausblick und Quartal als Hintergrund
BMW hatte am Dienstag seine Prognose für das Geschäftsjahr 2026 gesenkt. Für das Segment Automobile erwartet der Konzern eine EBIT-Marge zwischen −0,5 % und +0,5 %. Zuvor hatte die Zielspanne bei 1 % bis 3 % gelegen.
Als Grund nannte BMW beschleunigte Portfolio- und Strukturmaßnahmen sowie die damit verbundenen nicht-operativen Belastungen im vierten Quartal.
Am Mittwoch meldete BMW für das dritte Quartal 2026 einen Vorsteuergewinn von mehr als 2 Milliarden Euro. Die EBIT-Marge im Segment Automobile erreichte 3,4 %.
Die Auslieferungen von BMW, MINI und Rolls-Royce sanken im selben Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 6,3 % auf rund 551.000 Fahrzeuge.
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