BMW hat heute seine Prognose gesenkt und erwartet im Segment Automobile eine EBIT-Marge von -0,5 % bis +0,5 %. Als unmittelbarer Anlass für die negative Kursreaktion wurde die Prognosesenkung berichtet. Die Aktie verliert heute 3,9%.
Strukturmaßnahmen belasten die Erwartungen
Zuvor hatte BMW für das Geschäftsjahr 2026 eine EBIT-Marge von 1 % bis 3 % im Automobilgeschäft prognostiziert. Das Unternehmen begründet die Anpassung mit erweiterten und intensivierten Portfolio- und Strukturmaßnahmen.
Auch bei der erwarteten Rendite auf das eingesetzte Kapital, dem RoCE, setzt BMW die Erwartungen herab. Hier rechnet das Unternehmen jetzt mit einer Spanne von -1 % bis +1 %.
Die bisherige Prognose für diese Kennzahl lag bei 1 % bis 5 %. Die gesenkten Erwartungen betreffen damit sowohl die operative Marge als auch die Kapitalrendite des Automobilsegments.
Weniger Auslieferungen, Free Cashflow unverändert
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet BMW im Segment Automobile außerdem einen moderaten Rückgang der Auslieferungen. Bislang hatte das Unternehmen lediglich einen leichten Rückgang prognostiziert.
Den Anteil vollelektrischer Fahrzeuge an den Auslieferungen erwartet BMW dagegen nun leicht steigend. Zuvor war das Unternehmen davon ausgegangen, dass dieser Anteil auf dem Niveau des Vorjahres liegen würde.
Unverändert bleibt die Erwartung für den Free Cashflow im Segment Automobile: Er soll über 2,5 Milliarden Euro liegen.
Daneben meldete BMW gestern im Zwischenbericht zum Aktienrückkaufprogramm den Erwerb von insgesamt 464.294 Stammaktien. Die Käufe erfolgten im Zeitraum vom 26. Oktober bis 1. November.
Morgen veröffentlicht BMW die Ergebnisse für das dritte Quartal 2026.
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