Für besonderes Aufsehen sorgte ein Interview mit BMW-M-Chef Frank van Meel. Er stellte klar, dass Reihen-Sechszylinder wie der S58 und V8-Aggregate wie der S68 „auf absehbare Zeit“ im Programm bleiben, solange die Kunden sie nachfragen. Der nächste M3 (G84) tritt erneut mit einem 3,0-Liter-Reihensechszylinder an und dürfte eine Mild-Hybrid-Unterstützung erhalten, um die Euro-7-Vorgaben zu erfüllen.
Der strategische Hintergrund zeigt sich in den Absatzzahlen für 2025. Im Gesamtjahr setzte BMW 2.463.715 Fahrzeuge ab, ein leichtes Plus von 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Im vierten Quartal sank der Absatz allerdings um 4,1 % auf 667.981 Einheiten. Besonders deutlich fiel der Rückgang bei den vollelektrischen Fahrzeugen aus. Im Q4 2025 gingen die BEV-Verkäufe um 10,5 % auf 118.635 Einheiten zurück. In den USA brach die Nachfrage nach Modellen wie i4, i5 und iX im Schlussquartal teils drastisch ein, mit Rückgängen von 30 bis 60 %, beim i5 sogar um 67 %. BMW führt diese Entwicklung auf eine generelle Abkühlung im EV-Markt sowie auf anhaltende Bedenken hinsichtlich der Ladeinfrastruktur zurück.
BMW Aktie Chart
Unterstützung als erneute Möglichkeit
Die BMW-Aktie befindet sich seit dem letzten Hoch in einer Korrektur und steht nun kurz vor einer wichtigen Unterstützungszone. Diese ergibt sich aus den letzten Tiefs zwischen 82,36 und 86,2 Euro. Zeigt der Markt an dieser Schwelle erneut Kaufkraft, könnte das letzte Hoch wieder als Ziel in den Fokus rücken.
Fällt der Kurs jedoch darunter, dürfte die untere Unterstützungszone zwischen 76,9 und 78,8 Euro angelaufen werden. Auch dort sollte erneut Kaufinteresse aufkommen. Bricht der Markt allerdings unter diese Zone, würde sich das Chartbild deutlich eintrüben und ich wäre bei Long-Positionen vorsichtiger. Zwar kann es an markanten Tiefpunkten immer wieder zu Käufern kommen, dennoch würde ich an diesen Zonen zunächst abwarten und beobachten, wie der Markt reagiert.
Ihr Konrad
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