Der DAX jagt von einem Rekord zum nächsten. Bei BMW herrscht eine andere Realität. Seit Jahresbeginn hat die Aktie über 37 Prozent verloren. Nun greift der Autobauer aktiv in den Markt ein.
In den ersten Julitagen kaufte das Management 300.000 eigene Stammaktien über Xetra zurück. Die Transaktionen bilden den Start der dritten Tranche des laufenden Rückkaufprogramms. Dieses Paket umfasst bis zu 625 Millionen Euro. Es läuft spätestens im November aus.
Insgesamt will der Konzern bis April 2027 Papiere für zwei Milliarden Euro erwerben. Das Ziel: BMW zieht die meisten dieser Aktien ein. Das senkt das Angebot am Markt. Einen kleinen Teil nutzt das Unternehmen für Mitarbeiterprogramme.
Kursziele im Fokus
Der Gesamtmarkt feierte am Montag ein neues Rekordhoch. BMW notiert indes tief im roten Bereich. Der Schlusskurs lag zum Wochenstart bei lediglich 60,28 Euro. Damit bewegt sich das Papier nur knapp über seinem 52-Wochen-Tief.
Marktbeobachter diskutieren derzeit eine mögliche Branchenrotation. Demnach schichten Investoren Kapital von Technologiewerten in traditionelle Industrieunternehmen um. Analysten raten bei BMW mehrheitlich zum Halten der Papiere. Ihr durchschnittliches Kursziel liegt laut TipRanks bei rund 79 Euro.
Zahlen am Monatsende
Die Stützungskäufe laufen in den nächsten Wochen kontinuierlich weiter. Parallel bereitet das Management die Halbjahresbilanz vor. Am 30. Juli 2026 veröffentlicht BMW den offiziellen Bericht. Dann treffen frische Geschäftszahlen direkt auf das laufende Rückkaufprogramm.
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