Die Zahlen von B&M lesen sich auf den ersten Blick gar nicht so schlecht. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Quartal bis Ende Dezember um 2,9 % auf 1,74 Mrd. Pfund. Preissenkungen und das Saisongeschäft halfen dabei. Doch dann kommt der Hammer. Die Gewinnprognose für das Gesamtjahr wird nach unten geschraubt.
Jetzt rechnet der britische Discounter nur noch mit einem bereinigten Kerngewinn zwischen 440 und 475 Mio. Pfund. Vorher waren es noch 470 bis 520 Mio. Pfund. Das ist eine Kürzung von bis zu 80 Mio. Pfund am unteren Ende. Der Grund dafür ist schnell gefunden. Die Turnaround-Strategie kostet Geld, viel Geld.
CEO Tjeerd Jegen will das Sortiment verschlanken, die Preise schärfen und endlich einen Online-Kanal aufbauen. Klingt vernünftig, aber der Lagerabbau frisst jetzt erst einmal Marge. B&M muss alte Bestände loswerden, bevor die neue Strategie greifen kann.
Die Probleme sind hausgemacht
Dabei kämpft B&M schon länger mit selbst verursachten Schwierigkeiten. Buchhaltungsfehler, ein zu komplexes Sortiment und steigender Wettbewerbsdruck haben die Profitabilität in den vergangenen Monaten belastet. Jetzt kommt auch noch die allgemeine Konsumzurückhaltung in Großbritannien dazu.
Die Investoren dürften von dieser Gewinnwarnung nicht begeistert sein. Zwar zeigt der Umsatzanstieg, dass B&M noch Kunden erreicht. Aber wenn die Margen weiter unter Druck bleiben, wird es schwierig. Die Turnaround-Strategie muss jetzt schnell Ergebnisse liefern, sonst wird die Geduld der Anleger dünn. B&M steht vor einem entscheidenden Jahr.
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