Die Übernahmeschlacht um Bluescope Steel geht in die nächste Runde. Das Konsortium aus SGH und Steel Dynamics hat sein Angebot auf 32,35 australische Dollar je Aktie erhöht. Das entspricht einem Gesamtvolumen von umgerechnet 10,6 Milliarden Dollar. Die Aktie springt zwar um fast 2 Prozent nach oben, notiert mit 28,56 Dollar aber immer noch weit unter dem Angebotspreis. Der Markt glaubt offenbar nicht an einen Deal.
Und das hat gute Gründe. Der Vorstand von BlueScope hatte das erste Angebot kategorisch abgelehnt und argumentiert, das Unternehmen sei deutlich mehr wert. Jetzt liegt ein um 8 Prozent höheres Gebot auf dem Tisch, das die Bieter als final bezeichnen. Doch Analysten wie Joseph Koh von Blackwattle Investment Partners geben dem Deal nur eine Chance von unter 50 Prozent. Die Skepsis ist berechtigt, denn BlueScope hat zuletzt mit Sonderdividenden und Aktienrückkäufen gezeigt, wie stark man sich fühlt.
Die Zweifel bleiben bestehen
BlueScope selbst hat erst am Montag angekündigt, bis zu 3 australische Dollar je Aktie an die Anleger zurückzugeben. Dazu gehören eine Sonderdividende von 1 Dollar und ein Rückkaufprogramm. Der Gewinn im ersten Halbjahr stieg um satte 120 Prozent auf 391 Millionen Dollar. Das sind starke Zahlen, die den Vorstand in seiner ablehnenden Haltung bestärken dürften.
RBC-Analysten sehen den fairen Wert bei über 30 Dollar je Aktie. Auch der größte Aktionär AustralianSuper mit 13,52 Prozent hatte das erste Angebot als viel zu niedrig bezeichnet. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass auch dieses neue Gebot nicht ausreicht. BlueScope wird sich die Sache genau überlegen, aber die Marktreaktion spricht Bände. Anleger sollten sich auf weitere Runden in diesem Poker einstellen.
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