Bloom Energy-Aktie: Management auf dem Rückzug?

Trotz eines Kursanstiegs von über 130 Prozent verkauft das Management um CEO Kr Sridhar massiv Aktien. Ein Großauftrag von Oracle stützt die optimistische Stimmung.

Auf einen Blick:
  • Management verkauft massiv Aktien
  • CEO Sridhar erlöst 34 Millionen Dollar
  • Oracle-Auftrag treibt die Rallye an
  • Zürcher Kantonalbank bereits als Verkäufer

Die Rallye der Bloom Energy-Aktie scheint überhaupt kein Ende mehr zu kennen. Bis auf 237,57 US-Dollar per Handelsschluss am Donnerstag schoss das Papier bereits in die Höhe. Das entspricht einem Anstieg von über 130 Prozent allein in den vergangenen sechs Monaten. In dieser Zeit nutzte eine ganz bestimmte Gruppe die steigenden Kurse, um Kasse zu machen.

Wie Börsenmitteilungen zu entnehmen ist, trennte sich das Management von Bloom Energy im großen Stil von Anteilen. So verkaufte etwa CEO Kr Sridhar kürzlich 200.000 Aktien und nahm damit schätzungsweise 34 Millionen Dollar ein. Insgesamt ließen sich in den letzten sechs Monaten 32 solcher Insiderverkäufe beobachten.

Bloom Energy: Die Bullen bleiben unbeeindruckt

Solche Entwicklungen werden an den Märkten normalerweise mit Skepsis verfolgt. Schließlich sprechen Verkäufe seitens der Vorstände nicht eben dafür, dass in solchen Kreisen mit weiteren Kurssteigerungen gerechnet wird. Zudem geht ohnehin seit einer Weile die Vermutung um, dass die Bloom Energy-Aktie dezent überbewertet sein könnte.

Bloom Energy Aktie Chart

Aus der Ruhe bringen lassen die Bullen sich aber offenbar nicht. Zu groß ist derzeit noch die Freude über einen neuen Gigawatt-Auftrag von Oracle. Aus Sicht der Fürsprecher ist das nur der Anfang einer großen Bewegung. Die Erwartung lautet, dass in Zukunft immer mehr Rechenzentren auf eine Stromversorgung per Brennstoffzelle angewiesen sein werden und sich dementsprechend die Auftragsbücher von Bloom füllen werden.

Warnsignale

Das mag sogar so kommen, schützt die Bloom Energy-Aktie aber dennoch nicht vollständig vor Korrekturen. Gewinnmitnahmen sind derzeit so verlockend wie nie zuvor, und vielleicht werden davon auch andere Anleger noch Gebrauch machen wollen. Mit der Zürcher Kantonalbank schlug sich bereits Ende vergangenen Jahres ein großer Aktionär auf sie Seite der Verkäufer, wenngleich man noch nicht vollständig ausstieg.

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