Bloom Energy geriet gestern im Sog eines breiteren Ausverkaufs bei KI-Cloud- und Neocloud-Aktien unter Druck. Medienberichten zufolge hinterfragten Anleger die Ausgaben großer Cloud-Konzerne. Die Bloom-Energy-Aktie verlor 3,8%; die Berichterstattung verwies außerdem auf anhaltende Sorgen wegen des negativen operativen Cashflows im dritten Quartal und hoher Kapitalausgaben.
Wachstum und Mittelabfluss im Blick
Die Diskussion um den Mittelabfluss begleitet ein deutlich gestiegenes Geschäftsvolumen. Bloom Energy meldete am 22. Oktober für das dritte Quartal 2026 einen Umsatz von 1.235,8 Millionen $. Das entsprach einem Wachstum von 138,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der bereinigte verwässerte Gewinn je Aktie erreichte nach Unternehmensangaben 0,94 $. Zugleich hob Bloom Energy die Umsatzprognose für das Gesamtjahr 2026 auf eine Spanne von 4,4 Milliarden $ bis 4,6 Milliarden $ an.
Auch beim bereinigten Gewinn je Aktie erhöhte das Unternehmen seine Jahresprognose. Für 2026 erwartet Bloom Energy nun 3,10 $ bis 3,40 $ je Aktie.
Unterschiedliche Analystenreaktionen
Barclays hob am Montag das Kursziel von 308 $ auf 316 $ an und bestätigte die neutrale Einstufung. Jefferies hatte dagegen vor gut einer Woche das Kursziel von 289 $ auf 242 $ gesenkt und die Halteempfehlung beibehalten. Die Anpassungen fielen damit unterschiedlich aus; beide Häuser änderten ihre jeweilige Einstufung nicht.
Einen operativen Fortschritt hatte Vorstandschef K.R. Sridhar am 22. Oktober gemeldet: Medienberichten zufolge erklärte er, der erste Stromversorgungsblock am Rechenzentrumsstandort der Nebius Group in Vineland, New Jersey, sei für die Nutzung durch den Kunden bereit. Die Angabe bezog sich auf den ersten Block des Standorts mit 300 MW.
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