Bloom Energy legte am Freitag im Zuge einer breiteren Erholung der Brennstoffzellenwerte um 5,0% zu. Medienberichten zufolge machte die Branche damit einen Teil ihrer Verluste nach den US-Zwischenwahlen wett; eine unternehmensspezifische Ankündigung war demnach nicht der Auslöser. Bei Bloom folgte die Erholung auf einen deutlichen Rückgang am Donnerstag.
Wahlausgang prägt das Umfeld
Die Nachrichtenagentur AP berichtete am Freitag, die Wahlergebnisse hätten Erwartungen strengerer Beschränkungen für Rechenzentren verstärkt. Das habe Unternehmen rund um die KI-Infrastruktur und deren Stromversorgung belastet. Bloom Energy gehört dem Bericht zufolge als Zulieferer zu diesem Kreis.
Medienberichten zufolge rückten Anleger am Freitag zugleich jüngere Vertragsabschlüsse des Unternehmens wieder stärker in den Blick. Dazu zählte die Vereinbarung mit NTT DATA. Damit begleiteten sowohl das politische Umfeld als auch die Nachfrage nach Stromversorgung für Rechenzentren die Kursbewegung.
Nachfrage trifft auf Projektvorbehalte
NTT DATA kündigte am Donnerstag eine Vereinbarung mit Bloom Energy über 900 MW dezentrale Stromversorgung für mehrere Rechenzentrumsprojekte weltweit an. Die ersten Auslieferungen sollen 2027 beginnen. Nach Angaben der Partner ist die Zusammenarbeit darauf ausgelegt, bis in die Gigawatt-Größenordnung zu wachsen.
Einen anderen Entwicklungsstand hat das Vorhaben mit Carbon TerraVault: Die Tochtergesellschaft von California Resources gab am 2. November eine unverbindliche Absichtserklärung mit Bloom Energy bekannt. Beide Seiten wollen die mögliche Entwicklung von mindestens 1 GW Stromerzeugung durch Festoxid-Brennstoffzellen in Kalifornien prüfen.
Vorgesehen ist eine Verbindung mit CO₂-Abscheidung und -Speicherung. Die Projekte stehen jedoch unter mehreren Vorbehalten: Erforderlich sind unter anderem endgültige Vereinbarungen, Investitionsentscheidungen sowie Genehmigungen und behördliche Zustimmungen.
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