Schon seit Längerem warnen Skeptiker davor, dass das Tempo beim Ausbau von KI-Rechenzentren kaum haltbar sei. Rückenwind bekamen sie in dieser Woche von Oracle, welches bei einem Großprojekt in Texas eine weitere Expansion absagte. Das führt nicht nur zu weiteren Spekulationen um die Liquidität des Software-Konzerns, sondern trifft auch den Partner Bloom Energy hart.
Dort verließen die Anleger sich bis zuletzt darauf, dass das Geschäft mit Rechenzentren die Umsätze in Zukunft in ungeahnte Höhen befördern würde. Dass nun ausgerechnet an einem Gemeinschaftsprojekt mit Oracle gespart werden soll, lässt natürlich die Alarmglocken auf Anlegerseite schrillen und damit die Kurse purzeln.
Bloom Energy auf Tauchstation
Die Kunde sorgte am Freitag für einen veritablen Schock an den Märkten und die Bloom Energy-Aktie zog es um 15,5 Prozent in die Tiefe. Zwar sind heftige Schwankungen bei dem Titel nichts Ungewöhnliches. Dass es nun mit einem Schlag auf 135,19 US-Dollar und damit den niedrigsten Schlusskurs seit fast zwei Monaten zurückging, könnte einem dennoch zu denken geben.
Bloom Energy Aktie Chart
Daran zeigt sich sehr deutlich, dass die imposante Rallye von Bloom Energy auf zahlreichen Hoffnungen aufgebaut ist, die sich eben am Ende des Tages längst nicht alle erfüllen müssen. Gleichwohl handelt es sich auch noch lange um kein Todesurteil. Denn trotz des Projektstopps in Texas bleiben KI-Rechenzentren auf Wachstumskurs, auch bei Oracle und Bloom Energy.
Auf der Bremse?
Nicht auszuschließen ist, dass das Tempo etwas nachlassen könnte. Aus Anlegersicht würden sich Umsätze von Bloom Energy in einem solchen Szenario lediglich nach hinten verschieben. Ob auf dem Weg dorthin vielleicht noch der eine oder andere neue Dämpfer wartet, das lässt sich leider nicht vorhersagen.
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