Die Aktie von Blackstone geriet heute unter erheblichen Druck. Der Auslöser der Kursbewegung war eine Ankündigung von Präsident Trump auf der Plattform Truth Social, in der er erklärte, sofort Schritte einzuleiten, um großen institutionellen Investoren den weiteren Erwerb von Einfamilienhäusern zu untersagen.
Politischer Eingriff in den Immobilienmarkt geplant
Trump kündigte an, den Kongress um die Verabschiedung eines entsprechenden Gesetzes zu bitten, das die Initiative rechtlich verankern soll. Konkrete Details zu der geplanten Maßnahme nannte er zunächst nicht. Die Ankündigung dürfte vor allem Unternehmen wie Blackstone treffen, die in den vergangenen Jahren verstärkt in Wohnimmobilien investiert haben.
Der Präsident verwies darauf, dass er das Vorhaben beim Weltwirtschaftsforum in Davos später im Januar näher erläutern werde. Die Märkte reagierten unmittelbar auf die Nachricht, wobei Blackstone deutlich stärker unter Druck geriet als BlackRock. Dies lässt sich vermuten durch das größere Engagement von Blackstone im Bereich der Wohnimmobilien.
Unsicherheit über Umsetzung und Reichweite
Wie genau ein solches Verbot ausgestaltet werden könnte, bleibt vorerst unklar. Auch die Frage, welche Investoren konkret betroffen wären und ob bestehende Portfolios unter Bestandsschutz fallen, ist offen. Die unterschiedlich starken Kursrückgänge bei Blackstone und BlackRock deuten darauf hin, dass Anleger die Auswirkungen je nach Geschäftsmodell unterschiedlich bewerten.
Für Investoren stellt sich nun die Frage, wie realistisch eine rasche Umsetzung durch den Kongress erscheint und welche wirtschaftlichen Folgen ein solcher Eingriff in den Immobilienmarkt hätte. Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob es sich um eine politische Ankündigung oder um eine konkret verfolgte Regulierung handelt.
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