Der weltgrößte Alternative-Asset-Manager macht ernst mit Künstlicher Intelligenz. Blackstone erhöht seine Beteiligung am KI-Startup Anthropic deutlich und bringt das Investment auf rund 1 Milliarde Dollar. Die neue Tranche umfasst 200 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 350 Milliarden Dollar.
Erst vor weniger als einem Jahr hatte Blackstone bereits an der letzten Finanzierungsrunde teilgenommen. Damals lag die Bewertung von Anthropic, dem Hersteller der Claude-KI-Modelle, noch bei 183 Milliarden Dollar. Die Bewertung hat sich also in kürzester Zeit nahezu verdoppelt. Das zeigt, wie heiß der Markt für KI-Investments aktuell läuft.
Die aktuelle Finanzierungsrunde von Anthropic sprengt alle ursprünglichen Erwartungen. Statt der geplanten 10 Milliarden Dollar kommen jetzt über 20 Milliarden zusammen. Neben Blackstone haben sich Coatue Management, Singapurs GIC und Iconiq Capital mit jeweils mindestens 1 Milliarde Dollar eingekauft. Nvidia und Microsoft steuern zusammen bis zu 15 Milliarden bei.
Retail-Anleger profitieren mit
Interessant für Privatanleger ist die Finanzierungsquelle bei Blackstone. Das Geld kommt hauptsächlich aus dem Blackstone Private Equity Strategies Fund, einem auf Privatanleger ausgerichteten Vehikel. Damit bekommen auch Retail-Investoren indirekt Zugang zu diesem hochkarätigen KI-Investment.
Blackstone positioniert sich damit als einer der größten Nicht-Venture-Investoren bei Anthropic. Der Konzern ist parallel auch bei OpenAI investiert, das seinerseits an einer Finanzierungsrunde über bis zu 100 Milliarden Dollar arbeitet. Beide KI-Firmen bereiten zudem Börsengänge vor. Für Blackstone könnte sich die Wette auf Künstliche Intelligenz in den kommenden Jahren also richtig auszahlen.
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