Die Investmentgesellschaft Blackstone macht gleich an mehreren Fronten von sich reden. Während das Unternehmen strategische Investments vorantreibt, bereitet es mit seinem Portfolio-Unternehmen Liftoff einen Börsengang vor. Die Aktivitäten zeigen, dass Blackstone trotz schwieriger Marktbedingungen weiter auf Expansion setzt.
Besonders interessant ist die Partnerschaft mit Clearstream, der Post-Trade-Einheit der Deutschen Börse. Über diese Plattform werden künftig private Anleger direkten Zugang zu Blackstone-Fonds erhalten. Gleichzeitig investiert Blackstone Credit & Insurance strategisch in ein neues Distributionszentrum von Ahold Delhaize USA in North Carolina. Die Investmentgesellschaft diversifiziert ihr Engagement also breit.
Der Liftoff-Börsengang kommt zur rechten Zeit
Jetzt wird es konkret beim geplanten IPO von Liftoff Mobile. Das auf mobile Werbung spezialisierte Unternehmen hat die Börsenunterlagen bei der SEC eingereicht und will unter dem Ticker LFTO an die Nasdaq. Goldman Sachs, Morgan Stanley und Jefferies führen das Konsortium an. Die Zahlen zeigen allerdings ein zwiespältiges Bild.
In den neun Monaten bis Ende September 2025 steigerte Liftoff den Umsatz auf 491,6 Millionen Dollar, verglichen mit 377,1 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Das klingt zunächst gut, doch der Nettoverlust weitete sich von 7,4 Millionen auf 25,6 Millionen Dollar aus. Blackstone hatte im Mai bereits eine Minderheitsbeteiligung an General Atlantic verkauft, behält aber die Mehrheit. Reuters berichtete zuvor über eine mögliche Bewertung von über 4 Milliarden Dollar.
Private-Equity-Firmen stehen unter Druck, ihren Investoren endlich wieder Geld zurückzugeben. Die Halteperioden werden länger, Exits bleiben schwierig. Der Liftoff-Börsengang könnte für Blackstone deshalb zum richtigen Zeitpunkt kommen, wenn die erwarteten Zinssenkungen 2026 tatsächlich das Vertrauen der Investoren stärken. Ob der Markt die wachsenden Verluste bei steigenden Umsätzen akzeptiert, bleibt abzuwarten.
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