BlackRock Smaller Companies Trust bleibt seinem Rückkaufprogramm treu. Der Investmenttrust hat heute erneut eigene Aktien vom Markt genommen — ein Muster, das sich seit Wochen fortsetzt und die Aktionärsstruktur spürbar verändert.
75.000 Aktien zu 270,50 Pence
Der Trust kaufte 75.000 eigene Anteile zu einem Durchschnittspreis von 270,50 Pence je Aktie und hält sie künftig im Bestand. Nach Abwicklung des Geschäfts am 30. Juli 2026 wird das ausgegebene Aktienkapital bei 244.078.950 Stück liegen, ohne die im eigenen Bestand gehaltenen Papiere. Diese treasury-Position wächst dadurch auf 54.613.655 Aktien.
Damit landet fast ein Fünftel des gesamten Aktienkapitals im eigenen Bestand: 18,28 Prozent der insgesamt 298.692.605 ausgegebenen Anteile hält der Trust nach der Transaktion selbst. Solche Papiere zählen nicht bei der Stimmrechtsberechnung, sind für Anleger bei Meldepflichten nach den Transparenzregeln der britischen Finanzaufsicht FCA also außen vor.
Stimmrechtszahlen ziehen nach
Nur Stunden zuvor hatte der Trust im Rahmen der regulären Meldepflicht nach Artikel 15 der Transparenzrichtlinie den Stand vom heutigen Tag bekanntgegeben: 244.228.950 ausgegebene Stammaktien zu je 0,25 Pfund, exklusive 54.463.655 im eigenen Bestand gehaltener Papiere. Der Vergleich der beiden Meldungen zeigt die Dynamik — binnen weniger Stunden wanderten weitere 150.000 Aktien in den treasury-Bestand, während das frei handelbare Kapital entsprechend schrumpfte.
Für Investoren, die Meldeschwellen im Blick behalten müssen, ist die Unterscheidung wichtig: Als Nenner für die Berechnung der eigenen Beteiligungsquote gilt ab dem 30. Juli 2026 die Zahl 244.078.950 Aktien — nicht die Gesamtzahl inklusive der im Bestand gehaltenen Papiere. Der stetige Rückgang der frei handelbaren Aktien dürfte die Diskussion um die Bewertung des Trusts im Verhältnis zum Nettoinventarwert weiter befeuern.
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