Der Investment Trust kauft weiter kräftig eigene Anteile zurück – und der Anteil der im eigenen Bestand gehaltenen Aktien nähert sich einer bemerkenswerten Marke. Nach der jüngsten Transaktion wandert fast ein Viertel des gesamten Aktienkapitals ins Treasury.
Am Donnerstag erwarb die Gesellschaft 25.000 eigene Aktien zu einem Durchschnittspreis von 590,40 Pence. Nach Abwicklung des Geschäfts am 27. Juli wird sich der Bestand an Treasury-Aktien auf 27.650.937 Stück belaufen – das entspricht 23,45 Prozent des gesamten Aktienkapitals von 117.928.938 Aktien. Das ausstehende, stimmberechtigte Kapital sinkt entsprechend auf 90.278.001 Aktien.
Rückkauf unterhalb des Nettoinventarwerts
Der Kaufpreis von 590,40 Pence lag deutlich unter dem zuletzt ermittelten Nettoinventarwert. Zum Handelsschluss des Vortags bezifferte die Gesellschaft den Nettoinventarwert auf 634,51 Pence je Aktie auf Kapitalbasis, unter Einbeziehung der laufenden Erträge sogar auf 643,44 Pence. Rückkäufe unter diesem Niveau erhöhen rechnerisch den Nettoinventarwert je verbleibender Aktie – ein gängiges Instrument von Investment Trusts, um einen Bewertungsabschlag zum inneren Wert zu adressieren.
Parallel zur Rückkaufmeldung veröffentlichte die Gesellschaft am selben Tag ihre reguläre Mitteilung zu den Stimmrechten. Demnach lag das ausstehende Kapital vor Abwicklung der jüngsten Transaktion noch bei 90.328.001 Aktien, der Treasury-Bestand bei 27.600.937 Stück. Aktionäre, die Meldepflichten nach den Transparenzregeln der britischen Finanzaufsicht FCA prüfen, müssen ab dem 27. Juli den neuen Nenner von 90.278.001 Aktien zugrunde legen.
Die kontinuierlichen Rückkäufe verändern die Kapitalstruktur des Trusts schrittweise. Mit fast einem Viertel des Kapitals im eigenen Bestand bleibt die Gesellschaft eine der aktivsten Rückkäuferinnen unter den europäischen Investment Trusts – ein Trend, der sich bei anhaltendem Abschlag zum Nettoinventarwert fortsetzen dürfte.
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