Bitcoin: Zwischen Hoffen und Bangen!

Bitcoin verzeichnet hohe Verluste von über 13 Prozent im November und fällt auf Tief seit April. Charttechnik trübt sich ein trotz hoffnungsvoller Liquiditätserwartungen.

Auf einen Blick:
  • Starke Verluste von fast 13 Prozent im November
  • Tiefster Kursstand seit Ende April erreicht
  • Charttechnische Unterstützungen durchbrochen
  • Fed-Beendigung der quantitativen Straffung als Hoffnung

Der Bitcoin hat in den vergangenen Wochen starke Verluste verzeichnet. Bereits im Oktober lief es für die älteste und größte Kryptowährung nicht gut, auch wenn dieser Monat eigentlich zu den stärksten im Kryptosektor gehört. Am Ende belief sich das Minus auf fast 4 Prozent.

Roter November

Und auch im November, der ebenfalls für eine positive Performance bekannt ist, läuft es bislang alles andere als rund. Nach etwas mehr als zwei Wochen stehen bereits Verluste von fast 13 Prozent auf der Anzeigetafel. Die Verkäufe haben die Mutter aller Kryptowährungen am Wochenende mit 92.929 Dollar auf den tiefsten Stand seit Ende April gedrückt.

Bitcoin/US-Dollar Chart

Der sehnsüchtig erwartete finale Bull Run und die Jahresendrallye lassen damit weiter auf sich warten. Und die Zweifel wachsen, ob es überhaupt dazu kommt oder ob diesmal alles anders ist. Denn nach der am Markt verbreiteten Auffassung befindet sich der Bitcoin mittlerweile in einem klaren Bärenmarkt. Seit dem All Time High von Anfang Oktober ging es für den Kurs um mehr als 24 Prozent hinab.

Jetzt sind die Käufer gefordert

Auch aus charttechnischer Sicht trübt sich die Lage immer weiter ein, da BTC in der abgelaufenen Woche sowohl die 50-Wochen-Linie (SMA50) als auch den seit August 2024 bestehenden Aufwärtstrend durchbrochen hat. Nur bei einer raschen und überzeugenden Reaktion der Käufer lässt sich der charttechnische Schaden noch beheben.

Das macht Hoffnung für Bitcoin

Hoffnung macht dabei die typischerweise positive Saisonalität und vor allem der Umstand, dass die US-Notenbank Fed zum 01. Dezember das Programm der quantitativen Straffung beendet und damit de facto wieder mehr Liquidität in den Markt kommt. In der Vergangenheit korrelierte der Bitcoin-Kurs stets positiv mit der steigenden Geldmenge M2.

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