Bitcoin hat den April mit einem Befreiungsschlag begonnen. Fünf Monate Verluste am Stück, die längste Durststrecke seit 2018, sind vorbei. Wer das Tief im Februar miterlebt hat, als der Kurs bis auf 60.000 Dollar fiel, der weiß, wie zäh dieser Markt zuletzt war. Nun steht Bitcoin wieder bei rund 72.275 Dollar, ein Plus von 0,6 Prozent zum Zeitpunkt dieser Zeilen.
Und die Stimmung dreht sich. Zumindest auf der Prognoseplattform Kalshi.
Was die Wetten verraten
Dort zeigen die Daten, dass inzwischen 63 Prozent Wahrscheinlichkeit auf einen Bitcoin-Kurs über 75.000 Dollar im April eingepreist sind. Das sind neun Prozentpunkte mehr als noch zuvor. Noch interessanter: Die Wahrscheinlichkeit für einen Move über 77.500 Dollar ist um 33 Punkte auf 41 Prozent gestiegen. Das ist kein Rauschen mehr, das ist eine klare Verschiebung in der Erwartungshaltung.
Demnach sieht der Markt moderaten Aufwärtsdruck als durchaus realistisch an. Aber eben nur moderaten.
Bitcoin/US-Dollar Chart
Bei 80.000 Dollar ist Schluss mit lustig
Denn jenseits dieser Marken bricht die Überzeugung schnell ein. Nur 22 Prozent Chance auf über 80.000 Dollar, 14 Prozent für 82.500 Dollar, 7 Prozent für 85.000 Dollar und gerade mal 4 Prozent für 87.500 Dollar. Die Verteilung ist eindeutig: 80.000 Dollar ist die Wand, gegen die der Markt im April wohl anläuft.
Das ist halt der Unterschied zwischen einem technischen Rebound und einem echten Ausbruch zu neuen Hochs. Ersterer scheint eingepreist. Letzterer nicht. Wer also auf ein frisches Allzeithoch im April wettet, hat die Kalshi-Community klar gegen sich.
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