Inflationssorgen, ein starker US-Dollar und geopolitische Verunsicherungen haben dem Bitcoin Ende vergangenen Jahres eine massive Korrektur beschert, bei der sich der Wert der Kryptowährung innerhalb weniger Monate in etwa halbierte. Es ist nicht der erste Einbruch dieser Größenordnung, welchen es hier zu sehen gibt. In der Vergangenheit gelang es stets, letztlich wieder für eine Erholung zu sorgen.
Die Hoffnung darauf, dass der Bitcoin auch den aktuellen Sturm überstehen mag, bleibt daher durchaus vorhanden. Allerdings lässt eine Erholung nun schon eine ganze Weile auf sich warten. Im März scheint der Kurs es sich auf eher niedrigem Niveau bequem gemacht zu haben. Zuletzt ging es unter 67.000 US-Dollar zurück und am Samstagmorgen hiesiger Zeit wurden noch 66.200 Dollar je Bitcoin gezahlt.
Bitcoin: Bloß kein Risiko
Einfluss auf die Kurse nimmt natürlich der Irankrieg, unter dessen Schatten die Märkte insgesamt stehen. Für den Bitcoin ist das Ganze ein zweischneidiges Schwert. Einerseits machen zunehmende Unsicherheiten die Kryptowährung als Alternative zu Aktien durchaus attraktiv. Andererseits scheuen viele Anleger derzeit jedoch Risiken wie der Teufel das Weihwasser.
Bitcoin Chart
Letzteres scheint momentan zu überwiegen. In einem zutiefst verunsicherten Markt werden Risiken minimiert und Spekulationen sind wenig beliebt. Der Bitcoin mag sich zwar etabliert haben. Als spekulativ gilt er aber dennoch und so lässt das Interesse auch von einigen institutionellen Investoren merklich nach.
Im Würgegriff
Der Bitcoin wird sehr wahrscheinlich auch weiterhin im Zeichen der Marktstimmung stehen. Solange sich keine Entspannung abzeichnet und die Märkte eine höhere Inflation sowie potenziell steigende Zinsen fürchten, scheint der Bitcoin schlicht nicht ganz oben auf der Prioritätenliste zu stehen. Mittel- und langfristig bleibt eine Erholung denkbar. Momentan ist die Kryptowährung aus technischer Sicht jedoch schwer angeschlagen.
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