Der Bitcoin segelte vor Kurzem ungebremst in die Tiefe und schlug zeitweise schon knapp über 80.000 US-Dolalr auf. Damit hatte der Kurs sich im Vergleich zum Allzeit-Hoch bei 126.198 Dollar schon um über 30 Prozent in die Tiefe gegeben. Mancherorts war schon die Rede vom Bitcoin-Crash, der auch irgendwie mit dem möglichen Platzen einer KI-Blase in Zusammenhang gebracht wurde.
Doch die Blase, so sie denn existiert, ist bisher nicht geplatzt. Und von einem Crash beim Bitcoin kann ebenfalls keine Rede sein. Stattdessen deutet vieles daraufhin, dass wir es mit einer gewöhnlichen Korrektur zu sehen bekamen. Davon gab es in der Vergangenheit bereits einige zu sehen, und bisher konnten die Kurse sich im Anschluss stets vollständig erholen.
Bitcoin: Blick auf die Fed
In dieser Woche konnte der Bitcoin schon wieder einiges an Boden gutmachen und die Marke von 90.000 Dollar hinter sich lassen. Am Samstagmittag standen 90.925 Dollar auf dem Ticker. Damit konnten charttechnische Unterstützungen erfolgreich verteidigt werden und der Blick nach vorn fällt wieder hoffnungsvoller aus.
Bitcoin Chart
Für gute Stimmung sorgten in den letzten Tagen in erster Linie Blicke auf die US-Notenbank Fed. Die Wahrscheinlichkeit für eine Zinssenkung im Dezember wird wieder als etwas höher angesehen. Darüber hinaus setzen einige Marktakteure darauf, dass Fed-Chef Jerome Powell im kommenden Jahr durch den bekennenden Krypto-Bullen Kevin Hassett beerbt werden könnte.
Aufwärtstrend intakt
Natürlich steckt in solchen Erwartungen viel Spekulation, was zum Bitcoin aber nun mal dazugehört. Nüchtern betrachtet ist die Digitalwährung noch immer deutlich leichter als vor einigen Wochen. Der gründsätzliche Aufwärtstrend bleibt bisher aber noch intakt und nicht ohne Grund nutzen einige Player die Korrektur auch bewusst aus, um ihre Positionen noch zu erhöhen.
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