BioNTech-Aktie: Den Zielen entgegen!

Die Aktie von BioNTech hat zum Wochenstart weiter zugelegt. Damit hat sie ihre Schwächephase offenbar überwunden – und kommt den Prognosen etwas näher.

Auf einen Blick:
  • BioNTech-Aktie erholt sich nach Kursschwäche
  • Analysten sehen Kurspotenzial von rund 50%
  • UBS stufte den Impfstoffhersteller hoch auf Buy

Die Aktie von BioNTech scheint die größte Schwächephase hinter sich gebracht zu haben: Anfang Juni waren die Papiere des Mainzer Impfstoffherstellers an der Nasdaq noch bis auf 97 US-Dollar gestiegen, dann aber zunächst massiv zurückgefallen. Bei 85 Dollar allerdings fand die BioNTech-Aktie in der Vorwoche offenbar ihren Boden, notiert aktuell wieder bei rund 90 Dollar. Was die verbesserte Stimmung ausgelöst hat, ist unklar. Offensichtlich ist indes, dass die Papiere in zögerlichen Schritten den ausgegebenen Zielen entgegenstreben.

Analysten mit hohen BioNTech-Kurszielen

Denn tatsächlich sehen alle Analysten, die in den vergangenen Wochen eine Einschätzung zu BioNTech abgegeben haben, die Aktie in ganz anderen Gefilden. Selbst das niedrigste Kursziel erkennt laut finanzen.net ein Aufwärtspotenzial bei den Mainzern von rund 50 Prozent:

  • Jefferies: 138,00 USD, +52,42%
  • UBS: 135,00 USD, +49,11%
  • Berenberg-Bank: 140,00 USD, +54,63%

So hatte die schweizer Großbank UBS die BioNTech-Aktie Mitte Mai von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft und das Kursziel deutlich von 117 auf 135 US-Dollar angehoben. Analyst David Dai begründete die Kaufempfehlung mit der Onkologie-Produktpipeline des Biotech-Unternehmens. Die Chancen in diesem Bereich stimmten ihn selbst überzeugter von den Aktien. Er sieht diese „an einem Wendepunkt“ in der Erwartung, dass Ergebnisse die Skepsis der Anleger widerlegen.

Auch Jeffries glaubt an weiteren Kursanstieg

Das Analysehaus Jefferies hatte die Aktie zum Monatsanfang sogar noch höher bewertet. Die Pharmakonzerne Pfizer und Biontech hätten auf der ASCO-Krebstagung Updates zu ihren Programmen zur Erstlinientherapie von nicht-kleinzelligem Lungenkrebs (NSCLC) vorgestellt, schrieb Akash Tewari. Die Evaluierung sei noch in einem frühen Stadium und zeige bezüglich Wirksamkeit und Sicherheit keinen klaren Unterschied zu Ivonescimab. Tewari geht „weiter davon aus, dass eine langfristige Differenzierung von neuen Kombinationstherapien abhängen wird“. Ein Kursanstieg um mehr als 50 Prozent sieht er mittelfristig dennoch als realistisch an.

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