BioNTech will pumitamig zusammen mit Gileads sacituzumab govitecan, bekannt als Trodelvy, bei dreifach negativem Brustkrebs untersuchen. Dafür plant BioNTech vorbehaltlich der behördlichen Genehmigung eine Anpassung seiner Phase-3-Studie ROSETTA Breast-01.
Vergleich mit Trodelvy allein geplant
Die geplante Prüfung richtet sich an Patienten mit lokal fortgeschrittenem oder metastasiertem Brustkrebs, deren Tumoren eine geringe oder keine PD-L1-Expression aufweisen. Untersucht werden soll die Kombination als Erstlinienbehandlung. Als Vergleichsbehandlung ist sacituzumab govitecan allein vorgesehen, wie BioNTech mitteilte.
BioNTech übernimmt die Sponsorenschaft und Leitung der Studie; Gilead stellt das Medikament bereit. Die Vereinbarung umfasst damit sowohl die klinische Zusammenarbeit als auch die Versorgung mit dem für die Kombination benötigten Arzneimittel.
BNT113-Studie läuft nach verfehltem Ziel weiter
Bei einem anderen Krebsprogramm hatte BioNTech am 13. Oktober einen Rückschlag gemeldet: Die Kombination aus BNT113 und pembrolizumab erreichte in der ersten Auswertung der Phase-2/3-Studie AHEAD-MERIT keine statistisch signifikante Verbesserung des progressionsfreien Überlebens gegenüber pembrolizumab allein.
Die Untersuchung betrifft Patienten mit HPV16-positivem, wiederkehrendem oder metastasiertem Kopf-Hals-Krebs. Nach Angaben von BioNTech wird die Studie fortgesetzt, um das Gesamtüberleben zu beurteilen. Das Unternehmen folgt damit der Empfehlung eines unabhängigen Überwachungsgremiums.
Der nächste angekündigte Finanztermin ist der 3. November 2026. Dann will BioNTech seine Ergebnisse für das dritte Quartal 2026 veröffentlichen und über die Unternehmensentwicklung informieren. Für denselben Tag hat das Unternehmen eine Telefonkonferenz mit Investoren samt Webcast angesetzt. Sie soll um 8 Uhr US-Ostküstenzeit beginnen.
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