BioNTech-Aktie: Noch lange nicht am Ziel!

Die Aktie von BioNTech bekam seit Dienstag einen neuen Schub. Dies aber hatte wohl vor allem mit dem US-Konkurrenten Moderna zu tun, der seine Prognose für 2025 erhöhte.

Auf einen Blick:
  • Seit Montag hat sich die BioNTech-Aktie um knapp sieben Prozent verbessert
  • Es war offenbar die Reaktion eines Kurssprungs bei US-Wettbewerber Moderna
  • Dieser hatte seine Prognose erhöht und damit die Analystenschätzung übertroffen
  • Auch beim Mainzer Impfstoffhersteller sind die Beobachter zuversichtlich

Die Aktie von BioNTech hat, nach bereits positivem Jahresbeginn, seit Dienstag plötzlich deutlich an Wert zugelegt. Beobachter rätselten, ob dies mit den Updates zur Geschäftsentwicklung und zu den Schwerpunkten 2026 zu tun haben könnte, die der Impfstoffentwickler in dieser Woche in San Francisco auf der J.P. Morgan Healthcare-Konferenz präsentiert hat. Dass sich die BioNTech-Aktie seit Montag, ausgehend von 85,65 Euro, um fast sieben Prozent auf aktuell 91,55 Euro verbesserte, dürfte allerdings vielmehr mit dem größten Wettbewerber der Mainzer zu tun haben.

Moderna zieht BioNTech mit nach oben

Es geht um den US-Konkurrenten Moderna, der laut investing.com am Montag seine Umsatzprognose für 2025 auf rund 1,9 Milliarden US-Dollar anhob und damit die Analystenschätzungen übertraf. „Das Biotechnologieunternehmen präzisierte damit seine bisherige Prognosespanne von 1,6 bis 2 Milliarden US-Dollar, die im Rahmen der Telefonkonferenz zum dritten Quartal kommuniziert worden war“, hieß es. Die Moderna-Aktie sprang in der Folge von zuvor 33,84 auf bis zu 41,98 US-Dollar – und zog die BioNTech-Aktie mit nach oben.

  • Damit allerdings haben die Mainzer noch lange nicht das durchschnittliche Kursziel der Analysten erreicht
  • Laut finanzen.net liegt dieses aus sechs Häusern bei aktuell 136,50 US-Dollar, umgerechnet 117,55 Euro

BioNTech-Kursziel auf 134 Euro erhöht

Noch weitaus zuversichtlicher zeigte sich Mitte Dezember die Privatbank Berenberg, die den fairen Wert für BioNTech von 150 auf 155 US-Dollar (rund 134 Euro) angehoben und die Einstufung folglich auf „Buy“ belassen hatte – fast 50 Prozent über dem aktuellen Kursstand. Die Begründung: Die Fortschritte in der Onkologie-Forschungspipeline der Mainzer würden am Markt noch nicht angemessen honoriert, schrieb Harry Gillis laut Medienberichten. Insbesondere Gotistobart verspreche mit Blick auf das so zentrale Gesamtüberleben, zum „Mittel der Wahl“ gegen eine bestimmte Lungenkrebsform zu werden. Auch das Analysehaus Jefferies erkennt hierin eine große Chance.

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