BioNTech-Aktie: Kopfsache!

BioNTech erhält bis zu 90 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines Mpox-Impfstoffs, während die Aktie weiter unter dem angekündigten Abgang der Gründer leidet.

Auf einen Blick:
  • Finanzierung für Mpox-Impfstoffkandidaten gesichert
  • Gründerpaar verlässt das Unternehmen zum Jahresende
  • Aktienkurs deutlich unter Jahresanfangsniveau
  • Forschung an Krebsmedikamenten ohne große Neuigkeiten

BioNTech arbeitet unermüdlich weiter an neuen Wirkstoffen und schont dabei sogar die eigene Bilanz. Das zeigt sich beim Impfstoffkandidaten BNT166a, mit dem in Zukunft Mpox bekämpft werden soll. Ein alternativer Kandidat wurde eingestellt und nach guten Ergebnissen aus ersten Studien sichert sich BioNTech für weitere Schritte finanzielle Unterstützung.

Bis zu 90 Millionen US-Dollar stellt eine strategische Partnerschaft mit CEPI in Aussicht. Das sollte die Sorge darüber, dass BioNTech seine in den Corona-Jahren aufgebauten Barreserven immer weiter dahinschmelzen lässt, eigentlich etwas dämpfen. An der Börse gehen solche und andere Entwicklungen momentan aber schlicht unter.

BioNTech: Die große Frage

Die Blicke richten sich klar zum Kopf des Unternehmens, nachdem das Gründer-Paar Ugur Sahin und Özlem Türeci vor wenigen Wochen ihren Abschied zum Jahresende verkündeten. Nachfolger wurden bislang nicht präsentiert und die Anleger zeigen sich weiterhin etwas niedergeschlagen. Die Aktie konnte sich vom Rückschlag zu Anfang März bisher kaum erholen.

BioNTech Aktie Chart

74,65 Euro standen am Dienstagmorgen auf dem Ticker und damit knapp zehn Prozent weniger als zu Jahresbeginn. Dabei hilft es auch nicht unbedingt weiter, dass BioNTech bei seinen vielbeachteten Forschungen zu Krebsmedikamenten zuletzt keine großen Neuigkeiten mehr abliefern konnte. Viele Anleger scheinen ob der Zukunftsaussichten im Dunkeln zu tappen.

Alles beim Alten?

Die Reaktionen an der Börse scheinen noch immer etwas übertrieben auszufallen. Schließlich besteht BioNTech nicht nur aus Sahin und Türeci, sondern aus unzähligen weiteren klugen Köpfen, die auch in Zukunft an hochinteressanten Wirkstoffen arbeiten werden. Chancen und Risiken bleiben unverändert, zumal BioNTech in Zukunft sehr wahrscheinlich mit einem noch zu gründenden neuen Unternehmer seiner scheidenden Chefs zusammenarbeiten wird.

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