BioNTech-Aktie: In Lauerstellung?

Nach dem angekündigten Ausstieg der Gründer fällt die BioNTech-Aktie deutlich. Das Unternehmen setzt weiter auf seine vielversprechende Pipeline, insbesondere für Krebsmedikamente.

Auf einen Blick:
  • Gründerpaar verlässt Unternehmen zum Jahresende
  • Aktienkurs verzeichnet deutlichen Verlust
  • Erste Krebsmedikament-Zulassung noch 2026 möglich
  • Attraktive Bewertung nach jüngstem Rücksetzer

Noch haben die Märkte die überraschende Ankündigung über den Abschied des Gründerpaares Ugur Sahin und Özlem Türeci noch nicht richtig verdaut. Zum Jahresende verlassen die beiden das Unternehmen, um ein neues Startup zu gründen und sich wieder mehr auf die Grundlagenforschung zu konzentrieren. Für das Unternehmen bedeutet das zwar noch lange keinen Beinbruch und tatsächlich hat sich bisher nicht allzu viel verändert.

Die Auswirkungen beim Aktienkurs sind dennoch nur allzu deutlich zu sehen. Am Dienstagmorgen notierte die BioNTech-Aktie bei 76,15 Euro und damit fast 20 Prozent tiefer als vor einem Monat. Da stellt sich unweigerlich die Frage, ob es sich eher um ein Warnsignal oder vielleicht doch eine Einstiegschance handelt.

BioNTech arbeitet fleißig weiter

Versprechen lässt sich an der Börse zwar nie etwas. Doch BioNTech hat weiterhin einige hochinteressante Wirkstoffe in der Pipeline mit der Aussicht darauf, dass es noch in diesem Jahr eine erste Zulassung für ein Krebsmedikament geben könnte. Sollte dieses Kunststück gelingen, so dürfte der jüngste Schock problemlos wieder verdaut werden.

Begleitet wird die BioNTech-Aktie von Risiken, die in der Branche üblich sind. Auch nach guten Studienergebnissen kann ein Medikament auch auf den letzten Metern noch scheitern. Da BioNTech aber mehrere Wirkstoff-Kandidaten in der Hinterhand hat, sind die Risiken überschaubarer als bei manchem Startup, das alles auf eine Karte setzt.

BioNTech Aktie Chart

Alles beim Alten

Auch ohne Sahin und Türeci verfügt BioNTech noch über viele fähige Talente. Zudem werden die beiden Gründer auch mit ihrem neuen Unternehmen sehr wahrscheinlich mit BioNTech zusammenarbeiten. Mit all dem im Hinterkopf erscheint die Aktie nach dem letzten Rücksetzer tatsächlich attraktiv bewertet zu sein. Ein wenig bleibt es aber dabei, dass Anleger auf den nächsten Erfolg wetten müssen.

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