BioNTech-Aktie: Genau richtig?

Der Abgang der BioNTech-Gründer Sahin und Türeci wird nicht nur negativ gesehen. Experten argumentieren, dass das Unternehmen nun andere Fähigkeiten für Wachstum und Vermarktung benötigt.

Auf einen Blick:
  • Gründerpaar verlässt Unternehmen zum Jahresende
  • Aktie erholt sich nach anfänglichem Ausverkauf
  • Unternehmen benötigt nun andere Managementfähigkeiten
  • Gründer bleiben als Großaktionäre und potenzielle Partner

Zu knabbern haben die Anteilseigner derzeit zweifellos noch daran, dass bei BioNTech das Gründer-Ehepaar Ugur Sahin und Özlem Türeci ihren Abgang zum Jahresende verkündet haben. Allerdings konnte die Aktie sich nach einem heftigen Ausverkauf am Dienstag gestern wieder etwas fangen und mit einer kleinen Gegenbewegung die Verluste auf Wochensicht auf „nur“ rund zehn Prozent begrenzen.

Mittlerweile hat der erste Schock etwas nachgelassen und die Diskussion geht zuweilen auch in andere Richtungen als bisher. In einem Kommentar der „FAZ“ heißt es beispielsweise, dass es sich bei der Entscheidung der Gründer vielleicht um genau den richtigen Schritt handeln könnte.

BioNTech wächst

Argumentiert wird damit, dass BioNTech ein anderes Unternehmen als zu seinen Anfangstagen sei. Gefragt sind heute vor allem Vermarktungsstrategien in einem schwer umkämpften Markt sowie die Hochskalierung der Produktion auf industrielle Maßstäbe. Beides fällt eher nicht in die bevorzugten Tätigkeiten der Wissenschaftler Sahin und Türeci.

Der Autor dieser Zeilen begegnet dem Abschied ebenfalls nicht direkt mit Entsetzen. Das Gründer-Paar ist zwar zweifellos maßgeblich verantwortlich für vergangene Erfolge und den Aufstieg von BioNTech. Das Unternehmen besteht aber noch aus einer ganzen Reihe an weiteren klugen Köpfen, die auch weiterhin dort bleiben werden. An den Aussichten bei der Pipeline ändert sich letztlich wenig bis gar nichts.

BioNTech Aktie Chart

Auf gute Zusammenarbeit

Letztlich werden Sahin und Türeci auch nicht vollständig ihre Verbindungen zu BioNTech kappen. Sie bleiben als Großaktionäre erhalten und ließen zumindest andeuten, dass in Zukunft eine Partnerschaft ihres neuen Unternehmens mit BioNTech gut vorstellbar wäre. Daraus könnten sich noch einige interessante Szenarien ergeben, wenn auch erst in einigen Jahren.

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