BioNTech-Aktie: Bitte warten!

BioNTech finanziert seine Forschung aus Corona-Reserven, während mehrere vielversprechende Krebs-Wirkstoffe kurz vor der Zulassung stehen. Der Aktienkurs bleibt jedoch gedämpft.

Auf einen Blick:
  • Mehrere Krebsmedikamente in entscheidender Phase-3-Prüfung
  • Erwartung weiterer Verluste bei kommenden Quartalszahlen
  • Solide Finanzlage durch frühere Corona-innahmen
  • Börsenbewertung gilt trotzdem als günstig

Die BioNTech-Aktie wird von den Börsianern noch immer etwas stiefmütterlich behandelt. Sie bleibt aber weiterhin eine hochinteressante Angelegenheit. Schließlich haben die Mainzer momentan gleich mehrere Wirkstoffkandidaten für Krebsmedikamente in Phase-3-Studien mit der Aussicht auf eine erste Zulassung noch in diesem Jahr.

Neuigkeiten darüber sind oftmals jedoch spärlich gesät, sodass die Anleger kaum mehr tun können, als abzuwarten und das Beste zu hoffen. Das fällt ihnen schwerer als in der Vergangenheit, als BioNTech noch Milliardengewinne mit Corona-Impfstoffen einfuhr. Aktuell haben wir es mit einem defizitär arbeitenden Unternehmen zu tun.

BioNTech steht auf beiden Beinen

Vermutlich werden wir dies am 10. März erneut zu Gesicht bekommen, wenn die jüngsten Zahlen vorgelegt werden. Da bei den Umsätzen mit Corona-Impfstoffen weiterhin ein negativer Trend besteht und schon seit Längerem mit den dort erzielten Umsätzen nicht mehr Betrieb und Forschung finanziert werden können, ist fest mit weiteren roten Zahlen zu rechnen. Das könnte die Kauflaune auch weiter dämpfen.

BioNTech Aktie Chart

Gleichwohl steht BioNTech noch immer mit beiden Beinen auf dem Boden, oder besser gesagt im Geld. Dank der enormen Einnahmen aus den Corona-Jahren könnte das Unternehmen seine Forschungen im Prinzip noch über Jahre finanzieren, ohne ernsthaft in die Bredouille zu geraten. Natürlich wäre es wünschenswert, dass zwischenzeitlich neue Umsatzbringer erscheinen. Genau das ist aber auch alles andere als unwahrscheinlich.

Unterschätzt?

Rechnet man die Cash-Position bei BioNTech heraus, so wird das Unternehmen an der Börse noch immer erstaunlich günstig bewertet. Diese Erkenntnis allein mag nicht ausreichen, um dem Titel endlich wieder in höhere Kursregionen zu verhelfen. Doch wer vom Erfolg im Bereich von Krebsmedikamenten überzeugt ist, für den dürften sich weiterhin günstige Einstiegskurse ergeben. Es bleibt freilich das Risiko von Rückschlägen, welches in der Branche zum Alltag dazugehört.

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