BioNTech 2026: Alles oder nichts?

2026 wird zum Schicksalsjahr für BioNTech: Gelingt der Wandel vom Corona-Star zum Krebs-Pionier – oder droht der Absturz? Das sind die Chancen und Risiken!

Auf einen Blick:
  • Fokus auf Krebsmedizin und Immuntherapien
  • Späte Studiendaten zu Gotistobart (BNT316) erwartet
  • Orphan-Drug-Status in den USA als Wettbewerbsvorteil
  • Übernahme von CureVac zur Stärkung der mRNA-Pipeline
  • BioNTech: Aktie bleibt trotz Cash-Polster hoch bewertet

Bei der BioNTech-Aktie geht es 2026 um alles. Der Impfstoff-Star von gestern will sich neu erfinden. Weg vom Corona-Geschäft. Hin zu Krebsmedizin und modernen Immuntherapien. Das Management setzt voll auf Forschung. Und das Tempo zieht an.

BioNTech Aktie Chart

Kampf gegen Lungenkrebs

Bis Jahresende plant das Mainzer Unternehmen mehrere entscheidende Studiendaten aus späten Entwicklungsphasen. Besonders im Blick: der Wirkstoffkandidat Gotistobart (BNT316) gegen Lungenkrebs.

In den USA erhielt das Projekt den Orphan-Drug-Status. Das bringt Vorteile im Zulassungsprozess und schützt später vor Konkurrenz. Für Anleger heißt das: Kommt hier der nächste Blockbuster?

Zusätzlich schluckte BioNTech Anfang Januar den einstigen Rivalen CureVac, dessen Aktie vom Kurszettel verschwand. Ziel der Übernahme: Know-how bündeln, Pipeline beschleunigen, Kräfte konzentrieren. BioNTech will im mRNA-Rennen die Poleposition.

Wie geht es mit der Aktie weiter?

An der Börse sorgten positive Studiensignale bereits für Feuerwerk. Im Januar schoss der Kurs kräftig nach oben. Analysten bleiben jedoch vorsichtig. Einige Experten sehen nach der Rallye kaum noch Luft nach oben. Andere trauen dem Titel deutlich mehr zu, falls starke Daten folgen.

Klar ist: Mit einer Marktbewertung im Milliardenbereich bleibt die Aktie ambitioniert. Zwar sitzt BioNTech auf einem gewaltigen Cash-Polster. Doch nach dem Corona-Boom muss sich das neue Geschäftsmodell erst beweisen. Klinischer Erfolg entscheidet. Danach kommt der Härtetest am Markt.

Für Anleger bedeutet das: 2026 wird zum Schicksalsjahr. Entweder zündet die Krebs-Pipeline – oder die Euphorie verpufft. Spannung ist garantiert.

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