BHP Group hat heute mit starken Zahlen aufgewartet und die Markterwartungen klar geschlagen. Der Halbjahresgewinn kletterte um satte 22 Prozent auf 6,20 Milliarden Dollar. Die Analysten hatten lediglich mit 6,03 Milliarden Dollar gerechnet. Damit liefert der weltgrößte börsennotierte Bergbaukonzern den höchsten Gewinn seit drei Jahren ab.
Besonders bemerkenswert ist die Verschiebung in der Gewinnstruktur. Kupfer hat Eisenerz erstmals als wichtigsten Ertragsträger abgelöst. Mit 7,95 Milliarden Dollar steuerte das rote Metall inklusive Nebenprodukten 51 Prozent zum operativen Gewinn bei. Eisenerz kam auf 7,50 Milliarden Dollar. Der Kupferpreis sprang im Halbjahr um 32 Prozent nach oben und bescherte BHP damit einen regelrechten Gewinnschub.
Rekordproduktion und clevere Deals bringen frisches Geld
Die Eisenerzproduktion in Westaustralien erreichte mit 146,6 Millionen Tonnen einen neuen Rekord. Allerdings stiegen auch die Stückkosten um 7 Prozent, was der Rekordproduktion geschuldet ist. Die Dividende fällt mit 73 Cent je Aktie deutlich großzügiger aus als erwartet. Die Analysten hatten nur 63 Cent auf dem Zettel.
Zusätzlich hat BHP einen Silber-Streaming-Deal mit Wheaton Precious Metals über 4,3 Milliarden Dollar abgeschlossen. Zusammen mit dem im Dezember vereinbarten Infrastruktur-Deal über 2 Milliarden Dollar will der Konzern insgesamt bis zu 10 Milliarden Dollar an frischem Kapital mobilisieren. CEO Mike Henry zeigt sich optimistisch, dass weitere solcher Vereinbarungen möglich sind. Die Aktionäre dürften sich über die Kombination aus starkem operativem Geschäft und cleveren Finanzdeals freuen.
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