Was BHP in Chile geschafft hat, klingt nach Science-Fiction. Die Escondida Norte-Grube arbeitet jetzt vollständig autonom. 33 fahrerlose Lkw und 11 selbstständige Bohrgeräte verrichten ihre Arbeit ohne menschliche Steuerung. Das ist nicht irgendeine Spielerei, sondern ein echter Durchbruch für die gesamte Bergbauindustrie.
Die Australier reagieren damit auf massive Herausforderungen im Kupferbergbau. Sinkende Erzgehalte und steigende Komplexität machten neue Lösungen zwingend notwendig. Die Antwort von BHP ist eindeutig: Automatisierung auf höchstem Niveau. Immerhin liefert die Escondida Norte-Grube bereits 30 Prozent der Gesamtproduktion der Escondida-Mine.
Produktivität und Sicherheit steigen gleichzeitig
Der Clou an der Sache ist nicht nur die Technologie selbst. BHP verspricht sich davon deutlich höhere Produktivität bei gleichzeitig verbesserter Sicherheit für die Mitarbeiter. Weniger Menschen müssen in gefährlichen Bereichen arbeiten, während die Maschinen rund um die Uhr laufen können. Das rechnet sich auf Dauer.
Die Börse honoriert die Nachricht durchaus. Die Aktie legte in Sydney um 0,7 Prozent auf 47,92 AUD zu. Über zwölf Monate steht ein Plus von 19 Prozent zu Buche. Anleger sollten sich bewusst sein, dass BHP hier einen echten Wettbewerbsvorteil aufbaut. Wer als einer der Ersten die vollautonome Produktion beherrscht, setzt Standards für die gesamte Branche. Das könnte sich mittelfristig in den Margen bemerkbar machen.
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