BH Macro LGT überschreitet 5-Prozent-Schwelle

LGT Wealth Management stockt Anteile an BH Macro auf über fünf Prozent auf. Parallel setzt der Fonds sein Aktienrückkaufprogramm fort.

Auf einen Blick:
  • LGT hält nun über fünf Prozent
  • Rückkauf von Sterling- und Dollaraktien
  • Erworbene Anteile gehen in den Treasury
  • Streubesitz schrumpft durch Rückkaufprogramm

LGT Group Holding aus Liechtenstein hat bei BH Macro eine Meldeschwelle überschritten — ein Signal, das zeigt, dass institutionelle Investoren den geschlossenen Fonds weiterhin aktiv im Blick behalten.

Beteiligungsaufbau aus Liechtenstein

Am 24. Juni 2026 überschritt LGT Group Holding über ihre britische Tochtergesellschaft LGT Wealth Management UK LLP die Fünf-Prozent-Marke bei den Stimmrechten. Die Beteiligung kletterte von zuvor 4,85 Prozent auf nun 5,000425 Prozent, was einem Stimmrechtspaket von rund 23,2 Millionen Aktien entspricht. Die Transaktion erfolgte ausschließlich über direkt gehaltene Aktien — Derivate oder ähnliche Finanzinstrumente spielten keine Rolle.

Rückkäufe laufen parallel weiter

BH Macro selbst war am Vortag ebenfalls am Markt aktiv. Am 25. Juni kaufte die Gesellschaft über J.P. Morgan Securities insgesamt 5.401 Sterling-Aktien zu durchschnittlich 4,27 Pfund sowie 3.000 US-Dollar-Aktien zu 4,36 Dollar zurück. Alle erworbenen Anteile wandern in den Treasury-Bestand.

Nach diesen Transaktionen befinden sich rund 300,5 Millionen Sterling-Aktien und knapp 23,6 Millionen US-Dollar-Aktien im Umlauf. Die Gesamtzahl der Stimmrechte liegt bei rund 460 Millionen.

Das Muster ist vertraut: BH Macro betreibt seit geraumer Zeit ein kontinuierliches Rückkaufprogramm, das den Umlauf schrittweise reduziert. Dass LGT zeitgleich seinen Anteil ausgebaut hat, deutet darauf hin, dass der laufende Rückkauf den Aufbau einer meldepflichtigen Position erleichtert haben könnte — kleinerer Streubesitz, gleiche Aktienzahl ergibt höhere prozentuale Beteiligung. Der Eintritt von LGT als neuer Fünf-Prozent-Aktionär dürfte das Aktionärsregister des Guernsey-Fonds jedenfalls etwas umstrukturieren.

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