BH Macro meldet gleich zwei Neuigkeiten an einem Tag: eine leicht schwächere Monatsbilanz und eine Verschiebung in der Aktionärsstruktur. Beide Meldungen zusammen zeichnen das Bild eines Fonds, der zwar an Substanz leicht einbüßt, dessen Eigentümerkreis sich aber nur in Nuancen verändert.
Juni bringt einen Dämpfer
Zum Ende des Juni 2026 lag der Nettoinventarwert der Dollar-Anteilsklasse bei 4,62 US-Dollar je Aktie, ein Rückgang von 1,93 Prozent gegenüber dem Vormonat. Auf Jahressicht steht dennoch ein Plus von 2,23 Prozent zu Buche. Die Sterling-Klasse zeigt ein ähnliches Muster: 451 Pence NAV, minus 1,97 Prozent im Monatsvergleich, aber ein Jahresgewinn von 2,43 Prozent.
Nach einem insgesamt positiven ersten Halbjahr wirkt der Juni damit wie eine kleine Verschnaufpause. Ein einzelner Monatsrückgang von rund zwei Prozent ändert an der grundsätzlichen Jahresbilanz wenig, zeigt aber, dass die Strategie des Trend-Following-Fonds volatil bleibt.
Evelyn Partners rutscht unter die 15-Prozent-Marke
Parallel zur NAV-Meldung ging eine Stimmrechtsmitteilung ein: Evelyn Partners Limited hat seinen Anteil an BH Macro leicht reduziert. Die Beteiligung sank von 15,0141 Prozent auf 14,9991 Prozent und unterschritt damit am 21. Juli 2026 die meldepflichtige 15-Prozent-Schwelle. Gehalten werden die Anteile indirekt über die Konzernmutter Evelyn Partners Group Limited, ein kleiner Restanteil liegt bei der Tochter Evelyn Partners Asset Management.
Insgesamt entfallen auf die Position noch knapp 47,4 Millionen Stimmrechte. Die Bewegung fällt mit rund 0,015 Prozentpunkten minimal aus – deutlich kleiner als frühere Anteilsverschiebungen anderer Großaktionäre bei BH Macro. Dass ein Investor genau an der Meldeschwelle vorbeirutscht, ist regulatorisch bedingt: Schon kleinste Verschiebungen lösen bei einer Beteiligung nahe 15 Prozent eine Offenlegungspflicht aus.
Für die kommenden Wochen bleibt die nächste reguläre NAV-Veröffentlichung Ende Juli der nächste Fixpunkt, an dem sich zeigen wird, ob sich die Juni-Schwäche fortsetzt oder ob der Fonds an die Jahresperformance der ersten Monate anknüpfen kann.
Hensoldt-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Hensoldt-Analyse vom 22. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Hensoldt-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Hensoldt-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 22. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
