Beyond Meat: Ist das die Rettung?

Beyond Meat taumelt. Statt Burger verkauft der Veggie-Pionier jetzt Protein-Drinks. Der neue Test zeigt, wie groß die Krise wirklich ist.

Auf einen Blick:
  • Absatz von Fleischersatz bricht ein
  • Hohe Verluste und sinkender Umsatz
  • Protein-Drinks als Rettungsversuch
  • Marke droht an Profil zu verlieren
  • Neuer Markt voller starker Konkurrenz

Beyond Meat steckt tief in der Krise. Die einst gefeierte Ikone der Fleischersatz-Welle sucht verzweifelt nach einem Ausweg. Jetzt greift der Konzern zu einem radikalen Schritt: Protein-Getränke statt Burger und Würstchen. Was steckt dahinter?

Beyond Meat: Verluste wachsen

Der Absatz von pflanzlichem Fleisch schrumpft seit Monaten. Verbraucher verlieren das Interesse. Die Verluste wachsen rasant. Im letzten Quartal verbrannte Beyond Meat über 110 Mio. Dollar.

Gleichzeitig brach der Umsatz zweistellig ein. Sparprogramme laufen, doch der große Befreiungsschlag fehlt.

Beyond Meat Aktie Chart

Protein-Drinks sollen die Rettung sein

Unter dem Namen „Beyond Immerse“ verkauft das Unternehmen erstmals fruchtige, kohlensäurehaltige Eiweißgetränke. Schlanke Dosen, frischer Look, wenig Kalorien. Der Verkauf läuft zunächst nur online und in kleinen Mengen. Das Risiko bleibt begrenzt. Der Druck bleibt hoch.

Der Strategiewechsel wirkt mutig, aber auch riskant. Beyond Meat steht für vegane Burger und Nachhaltigkeit. Protein-Drinks zielen auf Fitness, Alltag und schnellen Konsum. Viele Konsumenten dürften sich fragen, was das eine mit dem anderen zu tun hat. Die Marke droht an Klarheit zu verlieren.

Zugleich betritt Beyond Meat einen gnadenlos umkämpften Markt. Protein-Getränke boomen. Große Player dominieren die Regale. Neue Produkte scheitern dort häufig. Auch die spätere Massenverteilung würde hohe Kosten verursachen. Genau daran mangelt es dem Unternehmen.

Wachstum dringend gesucht

Der Schritt zeigt vor allem eines: Beyond Meat sucht dringend Wachstum. Die Nachfrage nach Fleischalternativen erreicht längst nicht mehr das Niveau der Pandemie. Der Markt ist überfüllt. Selbst Konkurrenten sprechen offen von zu vielen Anbietern.

Ob die Drinks ein Rettungsanker oder nur ein weiterer Strohhalm sind, bleibt offen. Anleger sollten nicht einsteigen, sondern erstmal schauen, wie sich die Getränke entwickeln. Allzu viel Hoffnung sollte man jedoch nicht investieren. Klar ist nur: Beyond Meat steht mit dem Rücken zur Wand. Und greift nach allem, was noch Hoffnung verspricht.

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