Best Buy überrascht mit einer angehobenen Prognose für das Geschäftsjahr 2026. Der US-Elektronikhändler erwartet nun Umsätze zwischen 41,65 und 41,95 Milliarden Dollar. Das ist deutlich besser als die bisherige Spanne von 41,1 bis 41,9 Milliarden Dollar und zeigt vor allem nach oben mehr Zuversicht.
Interessant ist der Ausblick bei den vergleichbaren Verkaufszahlen. Hier rechnet Best Buy jetzt mit einem Wachstum von 0,5 bis 1,2 Prozent. Die vorherige Prognose lag noch zwischen minus 1,0 und plus 1,0 Prozent. Das Unternehmen hat also die untere Grenze deutlich angehoben und traut sich offenbar mehr zu als noch vor einigen Wochen.
Best Buy Co., Inc. Aktie Chart
Viertes Quartal bleibt verhalten
Für das vierte Quartal des laufenden Geschäftsjahres 2026 gibt sich Best Buy allerdings noch vorsichtiger. Hier liegt die Erwartung für vergleichbare Umsätze weiterhin in einer Spanne von minus 1,0 bis plus 1,0 Prozent. Das zeigt, dass die Verbesserung wohl eher mittelfristig erwartet wird und nicht sofort im aktuellen Quartal durchschlägt.
Trotzdem ist die Botschaft klar. Best Buy sieht sich auf einem stabileren Kurs als bisher angenommen. In einem schwierigen Marktumfeld für den Einzelhandel ist das durchaus bemerkenswert. Die angehobene Prognose dürfte bei Anlegern gut ankommen, auch wenn die Wachstumsraten insgesamt noch überschaubar bleiben. Wer auf eine nachhaltige Erholung im Elektronikhandel setzt, bekommt hier zumindest erste positive Signale geliefert.
Dividende bestätigt
Der Verwaltungsrat von Best Buy hat am Mittwoch die Zahlung einer regulären Quartalsdividende von 0,95 Dollar je Aktie beschlossen. Die Ausschüttung erfolgt am 6. Januar 2026 an alle Aktionäre, die am 16. Dezember 2026 im Handelsregister eingetragen sind. Zum Stichtag 1. November waren rund 210 Millionen Aktien des Elektronikhändlers im Umlauf.
Die Bestätigung der Dividende signalisiert zunächst finanzielle Stabilität. Doch zeitgleich mit der Ankündigung mehren sich kritische Stimmen zur Geschäftsentwicklung im laufenden vierten Quartal des Geschäftsjahres.
Analysten warnen vor hartem Wettbewerb im Weihnachtsgeschäft
Wedbush Securities äußerte sich am Mittwoch zum Beispiel skeptisch zur kurzfristigen Perspektive des Unternehmens. Trotz solider Ergebnisse im dritten Geschäftsquartal sehe sich Best Buy nun mit sinkender Konsumentenstimmung konfrontiert. Die Analysten sprechen von einem „hochgradig werblichen“ Umfeld in der entscheidenden Weihnachtssaison.
Diese Einschätzung lässt vermuten, dass der Preisdruck im Elektronikhandel zunimmt. Wenn Händler verstärkt mit Rabatten und Sonderangeboten um Kundschaft werben, dürften die Margen unter Druck geraten. Das könnte die Profitabilität belasten, selbst wenn die Umsätze stabil bleiben.
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