Berkshire Hathaway Aktie: Lennar-Anteil wächst auf zwölf Prozent

Symbolbild, KI-generiert

Berkshire hält Lennar-Aktien im Wert von rund 2,2 Milliarden Dollar; der Hausbauer senkte sein Jahresziel für Auslieferungen.

Auf einen Blick:
  • Berkshire-Anteil seit Quartalsende mehr als verdoppelt
  • Lennar-Aktie verlor 6,73 Prozent
  • Gewinn je Aktie sank auf 1,19 Dollar
  • Auslieferungsziel auf 80.000 bis 81.000 Häuser gesenkt

Berkshire Hathaway stockt bei Lennar weiter auf, und zwar ausgerechnet in einer Phase, in der der Hausbauer unter Druck steht. Nach Zukäufen am Donnerstag und Freitag hält der Konzern nun zwölf Prozent an dem zweitgrößten US-Hausbauer. Das Paket ist rund 2,2 Milliarden Dollar wert.

Käufe über mehrere Tochtergesellschaften

Eine Form-4-Meldung bei der US-Börsenaufsicht SEC, die am Montagabend erschien, zeigt die neuen Bestände. Wer mehr als zehn Prozent an einem Unternehmen hält, muss Transaktionen binnen zwei Handelstagen melden. Seit Ende des zweiten Quartals hat Berkshire den Anteil mehr als verdoppelt.

Schon zuvor waren Käufe von Klasse-A-Aktien an drei Handelstagen ab dem 17. September gemeldet worden. Sie laufen über mehrere Tochtergesellschaften, darunter National Indemnity. Beobachter vermuten, dass Investmentmanager Ted Weschler die Käufe steuert. Er verantwortet etwa 6 Prozent des Aktienportfolios und berichtet an CEO Greg Abel.

Im Hausbau ist der Konzern ohnehin präsent: über Clayton Homes und über Taylor Morrison, das Berkshire im Juli 2026 für 8,5 Milliarden Dollar übernahm.

Lennar unter Druck

Die Lennar-Aktie gab am Montag trotz der Zukäufe kräftig nach und schloss an der NYSE 6,73 Prozent tiefer bei 74,44 Dollar. Vorbörslich stabilisierte sie sich zuletzt wieder.

Auslöser war ein Bericht des Research-Hauses Hunterbrook, das Short-Positionen in Lennar und im Landbanking-Unternehmen Millrose Properties offengelegt hat. Millrose wurde 2025 von Lennar an dessen Aktionäre ausgegliedert.

Laut Bericht kaufte Millrose binnen eines Monats mehr als 700 fertige Lennar-Häuser und zahlte dafür rund 13 Prozent mehr als Einzelkäufer. Ohne diese Verkäufe hätte Lennar sein Auslieferungsziel demnach verfehlt. Die Vorwürfe sind nicht unabhängig verifiziert, Lennar und Millrose äußerten sich offenbar nicht.

Hinzu kommen die Quartalszahlen vom 16. September. Der Gewinn je Aktie fiel auf 1,19 Dollar, nach 2,29 Dollar im Vorjahr. Die Bruttomarge sank auf 15,8 Prozent, die Neuaufträge gingen um 9 Prozent zurück.

Das Jahresziel für Auslieferungen kappte der Konzern auf 80.000 bis 81.000 Häuser. CEO Stuart Miller verwies auf Hypothekenzinsen von rund 6,8 Prozent.

Was als Nächstes ansteht

Berkshire muss weitere Käufe binnen zwei Handelstagen per Form 4 melden. Neue Meldungen dürften zeigen, ob der Konzern trotz Hunterbrook-Vorwürfen und gesenkter Prognose seine Position weiter ausbaut. Parallel dazu wird sich zeigen, ob Lennar zu den Millrose-Vorwürfen Stellung bezieht.

Berkshire Hathaway (A)-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Berkshire Hathaway (A)-Analyse vom 06. Oktober liefert die Antwort:

Die neusten Berkshire Hathaway (A)-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Berkshire Hathaway (A)-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 06. Oktober erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Berkshire Hathaway (A): Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Disclaimer

Hinweis: Teile dieses Artikels wurden mithilfe Künstlicher Intelligenz erstellt und vor Veröffentlichung redaktionell geprüft. Die auf finanztrends.de angebotenen Beiträge dienen ausschließlich der Information. Die hier angebotenen Beiträge stellen zu keinem Zeitpunkt eine Kauf- beziehungsweise Verkaufsempfehlung dar. Sie sind nicht als Zusicherung von Kursentwicklungen der genannten Finanzinstrumente oder als Handlungsaufforderung zu verstehen. Der Erwerb von Wertpapieren ist risikoreich und birgt Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals bewirken können. Die auf finanztrends.de veröffentlichen Informationen ersetzen keine, auf individuelle Bedürfnisse ausgerichtete, fachkundige Anlageberatung. Es wird keinerlei Haftung oder Garantie für die Aktualität, Richtigkeit, Angemessenheit und Vollständigkeit der zur Verfügung gestellten Informationen sowie für Vermögensschäden übernommen. finanztrends.de hat auf die veröffentlichten Inhalte keinen Einfluss und vor Veröffentlichung sämtlicher Beiträge keine Kenntnis über Inhalt und Gegenstand dieser. Die Veröffentlichung der namentlich gekennzeichneten Beiträge erfolgt eigenverantwortlich durch Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen o.ä. Demzufolge kann bezüglich der Inhalte der Beiträge nicht von Anlageinteressen von finanztrends.de und/ oder seinen Mitarbeitern oder Organen zu sprechen sein. Die Gastkommentatoren, Nachrichtenagenturen usw. gehören nicht der Redaktion von finanztrends.de an. Ihre Meinungen spiegeln nicht die Meinungen und Auffassungen von finanztrends.de und deren Mitarbeitern wider. (Ausführlicher Disclaimer)