Warren Buffett ist weg, die Strategie bleibt. So lässt sich zusammenfassen, was Greg Abel am 2. Mai auf dem Aktionärstreffen in Omaha verkündete: Berkshire Hathaway werde weiter in japanische Unternehmen investieren, darunter die großen Handelshäuser und Tokio Marine Holdings. Abel, der Buffett Ende vergangenen Jahres als Vorstandschef ablöste, machte dabei keinen Hehl daraus, dass er das Engagement als dauerhaft begreift.
Tokio Marine im Fokus
Besonders deutlich fiel das Lob für Tokio Marine aus. Im März hatte Berkshire eine Beteiligung an dem japanischen Versicherungskonzern bekanntgegeben, verbunden mit einer strategischen Partnerschaft mit der eigenen Versicherungssparte. Abel signalisierte in Omaha, dass Berkshire die Aktien langfristig halten werde. Kein Testen, kein vorsichtiges Herantasten, sondern ein klares Bekenntnis.
Berkshire Hathaway Aktie Chart
397 Milliarden Dollar in der Kasse
Gleichzeitig meldete Berkshire die Zahlen für das erste Quartal. Der Kassenbestand kletterte auf einen Rekordwert von 397,3 Milliarden Dollar, nach einer Reihe von Aktienverkäufen in den Vorquartalen. Das ist eine Menge Pulver für weitere Investitionen, in Japan oder anderswo.
Abel hat also seinen ersten großen Auftritt als Berkshire-Chef genutzt, um Kontinuität zu demonstrieren. Japan war schon Buffetts Idee, Abel macht sie zu seiner eigenen. Ob das die Aktionäre beruhigt oder nervös macht, weil der Kassenbestand trotz allem weiter wächst, ist eine andere Frage.
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