Mit den letzten Zahlen sorgte Beiersdorf vor allem für Enttäuschung, auch bei der Entwicklung der wohl wichtigsten Marke in Form von Nivea. Dort will der Konzern die Wende wieder schaffen und plant dafür unter anderem eine Produktoffensive. Die Analysten lassen sich davon allerdings bislang nicht überzeugen.
Zweifel am Turnaround meldet unter anderem die US-Bank Morgan Stanley an. Dort heißt es, dass eine Wende bei Nivea weder einfach noch kurzfristig möglich sei. Daher würden Korrekturrisiken in der Branche aktuell überwiegen. Als Konsequenz wurde der Ausblick von einem neutralen „Equal-Weight“ auf ein negativ angehauchtes „Underweight“ gesenkt.
Immer tiefer
Zugleich reduzierten die Börsenprofis ihr Kursziel von 84 auf 77 Euro. Das verleiht den wenigen verbliebenen Bullen freilich kein neues Selbstbewusstsein und so setzte sich der Abwärtstrend in der laufenden Woche fort. Am Freitag gab es zwar eine kleine Erholung, die aber zuvorderst auf das allgemeine Marktsentiment zurückzuführen ist.
Beiersdorf Aktie Chart
Am Vormittag lag der Kurs bei überschaubaren 73,32 Euro und damit gut fünf Prozent niedriger als eine Woche zuvor. Seit Jahresbeginn ging es um über 20 Prozent in die Tiefe. Viel deutlicher könnten die Anleger kaum machen, dass auch sie ihre Zweifel am großen Comeback von Nivea und Beiersdorf hegen.
Beiersdorf: Fehlende Signale
Die Lage für Beiersdorf scheint sich eher zu verschärfen aufgrund der steigenden Ölpreise und daraus resultierenden Kostensteigerungen. Solche an die Kunden weiterzugeben, bringt das Risiko sinkender Absatzzahlen mit sich. Nichts tun könnte hingegen die Margen schmelzen und bei kommenden Bilanzen den nächsten Schock entstehen lassen. Ein einfacher Ausweg aus dieser Zwickmühle ist momentan nicht zu erkennen.
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