Die Uhr tickt für Zurich Insurance. Der britische Spezialversicherer Beazley hat dem Schweizer Konzern eine klare Deadline gesetzt. Bis zum 4. März muss Zurich nun Farbe bekennen und entweder ein verbindliches Übernahmeangebot vorlegen oder sich endgültig zurückziehen. Die Verlängerung der Frist zeigt, dass beide Seiten offenbar noch Zeit für letzte Details benötigen.
Dabei sind die grundsätzlichen Konditionen längst geklärt. Zurich und Beazley haben sich bereits auf die wesentlichen finanziellen Bedingungen geeinigt. Der vorgeschlagene Kaufpreis liegt bei 1.310 Pence je Aktie in bar. Das würde Beazley mit rund 8 Milliarden Pfund bewerten. Die Beazley-Führung hat bereits signalisiert, dass sie geneigt wäre, ein solches Angebot anzunehmen.
Der Markt bleibt skeptisch
Trotz der Einigung notiert die Beazley-Aktie am Montag bei nur 1.229 Pence. Das ist ein deutlicher Abschlag zum möglichen Angebotspreis von 1.310 Pence. Der Markt preist offensichtlich ein gewisses Risiko ein, dass der Deal doch noch platzen könnte. Immerhin betont Beazley selbst, dass es keine Gewissheit für ein finales Angebot gebe.
Interessant ist die Kursentwicklung der vergangenen Wochen. Innerhalb eines Monats hat die Beazley-Aktie um satte 50 Prozent zugelegt. Von 820 Pence ging es hoch auf aktuell über 1.200 Pence. Die Übernahmefantasie treibt die Notierungen klar an. Zurich Insurance selbst legte in Zürich um 1,4 Prozent auf 559,60 Franken zu.
Die nächsten zwei Wochen werden entscheidend sein. Entweder kommt es zum größten Deal in der jüngeren Geschichte des Spezialversicherungsmarktes oder Zurich macht einen Rückzieher. Anleger sollten die Marke von 1.310 Pence im Blick behalten. Bis dahin bleibt Luft nach oben, sofern das Geschäft tatsächlich über die Bühne geht.
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